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Metadatenbanken für Bildungsressourcen

Beitrag verlinken am 03.03.2011 geschrieben
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schoe hat schon in einem Forenbeitrag am 22.02.11 auf Edutags mit dem folgenden Link verwiesen:

http://mediendidaktik.uni-duisburg-essen.de/event/edutags-auf-didacta

Nachdem ich mir jetzt http://www.edutags.de/ angeschaut habe, scheint mir dies im Prinzip etwas Ähnliches zu sein wie die Linkdatenbank, die es schon seit vielen Jahren auf ZUM.de gibt:

http://www.zum.de/link

Der Unterschied scheint mir vor allem in der Optik zu liegen: Eine Tag-Cloud (eine Begriffswolke) war zum Zeitpunkt, als die Linkdatenbank entstand, selbst noch kein Begriff. Aber dafür enthält die Linkdatenbank auf ZUM.de schon eine große Vielzahl von nützlichen Links.

Beitrag wurde am 26.01.2012 vom Verfasser bearbeitet
Beitrag verlinken am 04.03.2011 geschrieben
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Elixier , die Metadatenbank der Onlineressourcen der deutschen Bildungsserver, verwirklicht, so scheint mir, etwas Ähnliches wie Edutags. Der Unterschied ist wohl, dass die Eingaben bei Edutags durch im Prinzip jeden Benutzer erfolgen können, während dies bei Elixier durch die beteiligten Bildungsserver organisiert wird:

http://www.bildungsserver.de/elixier/elixier.html

Beitrag wurde am 06.11.2011 vom Verfasser bearbeitet
Beitrag verlinken am 05.03.2011 geschrieben
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Mir ist nicht klar, was diese Metadatenbanken genau für einen Sinn ergeben, bzw. ob die implementierten Suchalgorithmen gegen die der lange im Geschäft befindlichen Suchmaschinenbetreiber technisch bestehen können - vielleicht wird da einfach viel Geld verbrannt.

Dahinter mag der alte Wunsch nach Zentralisierung stecken - wir leben aber in einer vernetzten Welt,in der wesentliche Ressourcen, z.B. die der meisten Verlage, nicht einmal in Auszügen Häppchenweise indiziert sind und so im Darkweb verbleiben - Umsätze zu erzielen ist dann eher schwierig...

Gruß,

Maik

Beitrag verlinken am 05.03.2011 geschrieben
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Sicherlich geht es bei den oben genannten Projekten wohl tatsächlich darum, den Zugriff auf im Web befindliche Ressourcen zu verbessern. Neben den schon genannten Projekten Edutags und Elexier gibt es (z.B.?) auch noch contake (Motto: Content für alle):

http://content.tibs.at/contake/

Ich entsinne mich, dass schon vor mehreren Jahren auf einem ZUM-Treffen darüber gesprochen wurde, ob sich die ZUM nicht diesem Projekt, das inzwischen (auch) ein Teil von Elexier ist, anschließen sollte. Und ich habe mir diese Frage jetzt noch einmal gestellt.

Meine private Meinung dazu:

  • Die Idee, vorhandene Bildungs-Inhalte besser zu erschließen, erscheint zunächst einmal sinnvoll.
  • Von der ZUM aus ist eine Beteiligung, soweit ich mich entsinne, bisher (in der Vergangenheit) daran gescheitert, dass der Aufwand für eine entsprechende Erschließung der Inhalte wohl nicht unerheblich ist. Das gilt gegenwärtig sicherlich genau so wie in der Vergangenheit.
  • In den letzten Jahren hat sich natürlich mit dem Erfolg speziell von Google, aber auch anderer Suchmaschinen, insofern die Lage verändert, als dass es inzwischen erheblich leichter ist, gezielt nach Materialien im Internet zu suchen. - Deshalb ist natürlich die Frage, ob überhaupt noch Metadatenbanken einen sinnvollen Mehrwert bringen.
  • Die Macher von Edutags sind offensichtlich der Meinung, dass auch gegenwärtig eine Linkdatenbank für Bildungsinhalte sinnvoll ist. Damit greifen sie, wie von mir in einem früheren Beitrag erwähnt, eine Idee auf, die auf ZUM.de seit der Anfangszeit, also seit weit über zehn Jahren besteht. Was ich daraus schließen soll, ist mir im Moment noch nicht ganz klar ...

Also habe ich eigentlich keine abschließende Meinung, sondern es bewegen mich vorerst nur ein paar Gedanken zum Thema ...

Beitrag verlinken am 06.03.2011 geschrieben
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Hinweisen sollte man auch noch auf http://www.dmoz.org/ - quasi der Vater der moderierten Verzeichnisse, in dem unglaublich viel Arbeit steckt. Die Bedeutung solcher Seiten in gängigen Indikatorseiten (z.B. Alexa) ist aber eher ernüchternd und daran misst sich dummwerweise Erfolg oder Misserfolg im Web. Von z.B. Elixier müssen wir da gar nicht sprechen.

Entweder ich tagge Inhalte gleich oder nicht. Nachträgliches Tagging ist wenig lustbetont und sollte daher eher Algorithmen vorbehalten sein.

Gruß,

Maik

Beitrag verlinken am 06.03.2011 geschrieben
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Vermutlich liegt der wohl eher bescheidene Erfolg auch eines Projekts wie "open directory project" (http://www.dmoz.org/) tatsächlich darin begründet, dass der Aufwand für das Eintragen in solche Verzeichnisse nicht mehr unbedingt in einem noch erkennbaren Nutzen für schnelleres Auffinden mündet.

Ich entsinne mich noch gut an die Zeiten vor Google und fand es damals fantastisch, dass es Internet-"Kataloge" wie Yahoo gab, in denen ich (neben einer allgemeinen Suche) die Möglichkeit hatte, systematisch in systematisierten Verzeichnissen nachzuschlagen. - Aus der Zeit stammt, soweit ich mich recht entsinne, auch das "open directory project".

So weh es einem manchmal tun mag, wenn man Zeit in eine Idee gesteckt hat, so sehr muss man sich wohl auch immer wieder klar machen, dass manche guten und sinnvollen Ansätze mit neueren technischen Entwicklungen an Bedeutung verlieren können.

Beitrag verlinken am 06.11.2011 geschrieben
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Im Zusammenhang mit den Forderungen nach freien Bildungsinhalten im Zusammenhang mit der Diskussion um den Schultrojaner ist auch Elixier wieder ins Gespräch gekommen, u.a. vorgestellt von Lehrerrundmail.
Beitrag verlinken am 07.11.2011 geschrieben
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Wär es nicht vorstellbar, eine etwas handhabbarere Linksammlung rund um Open Educational Resources anzugehen? Denkbar wär vielleicht ein (Unter-)Wiki beim ZUM-Wiki, eine kollaborative Linksammlung in einem social bookmarker wie delicious, ein kollaboratives GoogleDoc oder dergleichen. Wir sind grad bisschen am Sammeln, siehe hier - aber ein Einfließen der bislang überschaubaren Ergebnisse in einen größeren Kontext wär wohl sinnvoller.... Es gibt ohnehin recht viel Paralleles (was ja nicht per se schlecht sein muss...). Reine Metadatenbanken seh ich auch skeptisch, da lugt noch ein wenig das alte Bibliotheks- und Ordnungssystem durch, das m.E. der rapiden Entwicklung im Netz nur sehr bedingt entsprechen kann. Nur so als Gedanke...

Gruß, Uwe

Beitrag verlinken am 07.11.2011 geschrieben
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klemmu:

Wär es nicht vorstellbar, eine etwas handhabbarere Linksammlung rund um Open Educational Resources anzugehen? Denkbar wär vielleicht ein (Unter-)Wiki beim ZUM-Wiki, eine kollaborative Linksammlung in einem social bookmarker wie delicious, ein kollaboratives GoogleDoc oder dergleichen. ... 

Hallo Uwe,

nur zu! Das ZUM-Wiki, die Wiki-Family und die ganze ZUM fühlen sich der Idee der frei verfügbaren Lehr- und Lerninhalte verpflichtet. - Bis vor wenigen Jahren gab es fast immer noch den Zusatz (sinngemäß) "darf für unterrichtlichliche Zwecke (!) kostenlos genutzt werden". Die Wikis auf ZUM.de stehen aber unter der CC-BY-SA, die ja inzwischen auch von der Wikipedia genutzt wird. 

Von Hand finden sich im ZUM-Wiki (schon vor Jahren angelegte) Linksammlungen, z.B. zu freier Software. Aber solche von Hand gepflegten Verzeichnisse sind notgedrungen immer unvollständig und schnell auch nicht mehr aktuell.

klemmu:

... Reine Metadatenbanken seh ich auch skeptisch, da lugt noch ein wenig das alte Bibliotheks- und Ordnungssystem durch, das m.E. der rapiden Entwicklung im Netz nur sehr bedingt entsprechen kann. Nur so als Gedanke...

Diesem Gedanken kann ich mich anschließen. - Dazu kommt, dass die dafür notwendige Verschlagwortung einen nicht unerheblichen Aufwand bedeutet, was ein Grund dafür ist, warum die ZUM bisher auf diesen Zug nicht aufgesprungen ist. Und statt viel Energie für die Verwaltung bestehender Inhalte aufzuwenden, ist es wohl sehr häufig sinnvoller, diese Inhalte neuen (z.B. den eigenen) Bedingungen und Anforderungen anzupassen oder schlicht Neues zu entwickeln.

Um auf den Anfang zurückzukommen: Ja, es macht Sinn, entsprechende Linksammlungen anzulegen und sie dann möglichst stark bekannt zu machen und weiter zu verbreiten, auch wenn die heute aktuelle Linksammlung morgen schon wieder überholt sein kann bzw. überarbeitet werden muss. Die Plattform, auf der das geschieht, ist nicht unbedingt entscheidend. - Gerne darf dafür die ZUM genutzt werden, nicht nur, weil das im Sinne unserer Ziele ist, sondern auch, weil so sicherlich auch eine entsprechende Seite schnell gefunden wird. 

Beitrag wurde am 07.11.2011 vom Verfasser bearbeitet
Beitrag verlinken am 12.11.2011 geschrieben
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Einen interessanten Ansatz sähe ich auch in einer Weiterentwicklung von edutags.de - das könnte (eine entsprechend lebendige community vorausgesetzt) eine sehr netzkonforme Sammelstelle auch von OER-Quellen sein... Gibt es eigentlich Berührungspunkte bzw Zusammenarbeit ZUM-edutags?

Leider nur virtuell teilnehmende Grüße zum ZUM-Treffen

Uwe

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