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lo-net2

Beitrag verlinken am 14.12.2010 geschrieben
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Im November 2010 hat der Cornelsen Verlag "lo-net2" (lo-net2.de) übernommen. Solch ein Schritt macht wohl Zweierlei deutlich:

  1. Online-Lehr-und-Lern-Plattformen wie lo-net2 versprechen entweder perspektivisch ausreichende Gewinne, die das Engagement für einen großen Schulbuchverlag finanziell attraktiv machen, oder sind zumindest als Werbeträger so attraktiv, dass sich der Einstieg lohnt.
  2. Vermutlich rechnet sich trotz der hohen Teilnehmerzahlen lo-net2 alleine noch nicht.

Bei mehr als 6000 an lo-net2 teilnehmenden Schulen bietet sich für einen Schulbuchverlag ein ideales Werbeumfeld. So war es zu vermuten. Und so zeichnet es sich schon jetzt ab:

  • Seit einigen Tagen finde ich nach der Anmeldung in lo-net2 eine "Anzeige" des Cornelsen Verlags: Ein "Cornelsen-Abo für Schulen" für 260 statt 349 Euro im Jahr (befristet bis zum 31. Dezember 2010).
  • Und schon auf der Startseite von lo-net2, die jeder unangemeldete Besucher sieht, sowie weiterhin nach der Anmeldung erscheint ein Hinweis auf eine "Kooperation" mit dem "Verlag20.de", ein Projekt des Cornelsen Verlags.

Natürlich ist es legitim zu werben und dafür auch eine eigene Lernplattform zu nutzen. Aber ich hoffe doch, dass dies nicht zu aufdringlich wird. 

Freuen würde ich mich allerdings, wenn der Cornelsen Verlag es schaffen würde, lo-net2 zu einer technisch noch attraktiveren Plattform zu machen: Das wäre auch ein guter Werbeeffekt für den Betreiber, käme aber immerhin gleichzeitig den Nutzern zugute. - Ein Schritt in diese Richtung könnte sein, dass der "lo-net2-Desktop" (alias: der "WebWeaver-Desktop") von Vorneherein in lo-net2 integriert würde, statt dass man ihn wie bisher zusätzlich erwerben müsste.

Beitrag verlinken am 18.12.2010 geschrieben
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So geht das eben, wenn Gewinn orientierte Verlage ihre Hände in schulischen Netzwerken mit drin haben. Beim anfangs kostenlosen NRW-SelGO (Selbstständiges Lernen in der Gymnasialen Oberstufe) war das genauso. Wohl dem, der gleich auf OpenSource setzte und Moodle zum Favoriten machte!

Beitrag verlinken am 27.12.2010 geschrieben
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Ich habe mich vor einiger Zeit sehr eingehend mit dem oben angesprochenen Verlag2.0, bzw. dessen AGB beschäftigt. Jeder möge sich nach meiner Erfahrung dringend ein eigenes Urteil dazu bilden, bevor er z.B. anfängt, Materialien auf der besagten und offenbar auf lonet2 beworbenen Plattform einzustellen.

Zu prüfen sind hier insbesondere die Verwertungsrechte, die sich ein Verlag einräumt sowie die Haftungsklauseln für Autoren. Daran lässt sich sehr hübsch sehen, inwiefern sich ein Verlag von anderen Distributionskanälen abhebt. In der Regel werden solche AGB von Kanzleien erstellt, die den Verlag rechtlich maximal absichern wollen - dazu werden sie schließlich beauftragt. 

Beides ist auch zu prüfen für die Verwendung von Lonet2 - falls sich auch dort die AGB rechtskräftig ändern sollten.

Werbung finde ich ok - auch Werbung für eigene Produkte und Unterrichtsmaterialien. Da sollte Schule weniger Berührungsängste haben - jeder Teenager trägt Werbung durch die Schule, z.B. Kleidung etc.. Solche Plattformen kosten Geld, Ressourcen und das darf auch gerne wieder hereinkommen oder muss eben von den Nutzern in Eigenregie organisiert werden - irgendwie funktioniert Wirtschaft ja so, dass Unternehmen, bzw. Projekte irgendwann profitabel arbeiten. Ohne Cornelsen gäbe es womöglich Lonet nicht mehr...

Gruß,

Maik

Beitrag verlinken am 26.05.2011 geschrieben
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lo-net2 ist ein aus meiner Sicht ziemlich sperrige Plattform. Das fängt schon beim Namen an: Warum ist man nicht bei "lo-net" geblieben? Und es geht weiter bei einer nicht gerade intuitiven Menüführung. Am schlimmsten ist aber das ziemlich aufwändige und umständliche Dateihandling: Ziemlich viel Klickarbeit ist notwendig, um z.B. eine Datei von einem Verzeichnis in ein anderes zu kopieren oder zu verschieben; etwas, das am heimischen Rechner bequem per Drag&Drop (Ziehen und Fallenlassen), also mit einfachen Mausbewegungen schnell erledigt ist.

Wer nicht für die Dateiablage und den Dateiaustausch auf Lösungen wie Dropbox ausweichen will oder kann, sollte deshalb unbedingt das Programm lo-net2-Desktop (alias: Webweaver-Desktop) auf seinem Rechner installieren. Einige der Funktionen dieses Programms sind kostenlos nutzbar. - Richtig nützlich wird dieses Programm mit seinem vollen Funktionsumfang, wenn die eigene Schule (oder sonstige Institution) 50 Euro im Jahr für eine Schullizenz ausgibt. Die Lizenz wird auf dem Server installiert und kann dann von allen Benutzern der Schule (bzw. Institution) genutzt werden. - Könnte nicht Cornelsen als neuer Eigentümer von lo-net2 diese Plattform durch eine kostenlose Integration des lo-net2-Desktops diese Plattform für alle Benutzer attraktiver machen?

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