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Das beste Medium für den Unterricht

Beitrag verlinken am 29.11.2010 geschrieben
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In meinem Blog Das beste Medium für den Unterricht behaupte ich, dass es ein bestes Medium nicht geben kann, sondern immer nur ein besseres hinsichtlich bestimmter Aspekte. Diskussionen mit Absolutheitsanspruch werden damit obsolet.

Beitrag verlinken am 30.11.2010 geschrieben
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Hallo Stephan, 

ich würde sagen, die Hauptantwort ist schon gegeben:

1. Es gibt kein 'bestes' Medium, aber es gibt mehrere zweitbeste.

2. Und da macht's die Mischung.

Ob man in diesem Zusammenhang aber unbedingt über "elektronische" Medien sprechen muss, scheint mir nicht zwingend. Ich will einmal aus zwei verschiedenen Perspektiven sprechen.

Zum einen als Praktiker: Es geht nichts über Tafel und Kreide. Die Tafel sollte magnetisch sein, am besten noch eine zweite an der Seite des Raumes (oder hinten), dann ein sauberer Schwamm, ein Wachbecken und ein frisches Handtuch. Dazu eine Projektionsfläche für Beamer und OHP, eine Metaplan-Wand mit Stecknadeln und ein Moderationskoffer bzw. Bastelkiste. 

Ein Smartboard ist didaktisch wenig hilfreich, wenn es das einzige Medium im Raum ist. Es erfüllt zwar die einige Funktion der Tafel und ist eine gute Projektionsfläche für Youtube und DVDs - von der Unterrichtsgestaltung her schafft es jedoch einen zu starken Fokus auf eine Stelle, dann könnte man gleich (wieder) Kinobestuhlung im Klassenzimmer einführen. Ich unterrichte in einem Raum, in welchem nur (!) das Smartboard steht, und fühle mich in meiner Vorstellung vom dynamischen und bewegtem Unterricht geradezu behindert.

Und jetzt als Visionär: Ich glaube, dass Smartphone-artige Geräte sich als Multifunktionsgeräte durchsetzen könnten - wenn man sie nicht dauernd mit Handys verwechseln würde! Vor wenigen Jahren bemühte man sich noch darum, in jedes Klassenzimmer einen Computer, wenn möglich mit Internetzugang, installieren zu können und war stolz darauf, wenn das Schulhaus (für teures Geld) verkabelt wurde. Heute und in nächster Zukunft haben unsere Schüler ein Gerät in der Tasche, mit dem sie ins Internet können, das Lexika und Wörterbücher speichert, welches komplizierte Rechnungen erlaubt, von Landkarten, Wegbeschreibungen, Straßenkarten ganz zu schweigen - alles Materialien und Funktionen, die man im Unterricht gut gebrauchen kann.

Man muss sich nur (und das wird schwierig) auf praktikable Gebrauchsregeln einigen können und insbesondere die Handy-Funktion in den Griff bekommen. 

So viel zum Thema von mir - ziemlich spontan!

Viele Grüße

K.Dautel

Beitrag verlinken am 30.11.2010 geschrieben
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Hallo Klaus,

wenn ich Dich recht verstehe, beinhaltet Deine Vision ein immer-verfügbares, robustes, elektronisches Gerät, was primär unterrichtlichen Zwecken dient und das man zusätzlich auch noch als Handy nutzen kann. Und nicht ein Handy, das man auch zusätzlich auch im Unterricht verwenden kann. Oder, um eine Analogie zu einer anderen Produktgruppe herzustellen, eine leistungsfähige Kamera mit der man auch telefonieren, aber kein Handy mit dem man auch Fotos machen kann. Die Vision finde ich sympathisch. Ebenso die Idee, dass es auf den geeigneten situativ abhängigen Mix der Medien ankommt, wobei Medien auch die nicht-elektronischen umfasst. Die gehören zu Unterricht selbstverständlich auch dazu, und sind - mea culpa - bei mir leider zu kurz gekommen.

Viele Grüße

Stephan

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