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Klicken gegen Rechts - Facebook-Mitglieder demonstrieren gegen Neonazis ...

Beitrag verlinken am 25.05.2010 geschrieben
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Schon seit etwa 14 Tagen laufen die Bemühungen einiger Aktivisten in Facebook (FB), NPD-Inhalte in der Community sperren zu lassen. Es gab einige Massen-Aktionen wie "Seite als anstößig melden", Pinnwand der NPD mit Beiträgen fluten, die zunächst ins Leere liefen. Dennoch erwiesen sich Flashmob und ein Offener Brief an die Facebook-Betreiber als geeignete Maßnahmen, denn die FB-Gruppe gegen Rechts wuchs innerhalb weniger Tage auf 283.000 Mitglieder an.

In der letzten Woche berichteten verschiedene Printmedien (u.a. taz, FR) über die Aktion "Klicken gegen Rechts". Nun ist auch das ZDF aufgewacht und berichtet u.a. über die "Digitale Lichterkette", an der gut 2.000 FBInnen teilnahmen.

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/25/0,3672,8074553,00.html

Grundsätzlich finde ich solche digitalen Aktionen politischer Partizipation gut. Sie sind von einer handvoll Engagierter schnell initiiert und finden Beachtung, wenn erst einmal die kritische Masse überschritten ist.

Ich meine, wir sollten unsere SchülerInnen in Fächern wie Sozialwissenschaften und Religion auf solche friedlichen Demonstrationsmöglichkeiten aufmerksam machen. Wegen der Niederschwelligkeit des Mitmachens, könnten sich gerade junge Leute dem Protest anschließen und sich selbst auch bei anderen Themen mediales Gehör schaffen. Mir ist zwar klar, dass solche Aktionen mit zunehmender Anzahl einen Gewöhnungseffekt bewirken wie einst die "Latschdemos", aber interessant ist das Phänomen schon, weil es die Web 2.0 Möglichkeiten nutzt (crossmedial FB, Twitter, Blogs).

Beitrag verlinken am 26.05.2010 geschrieben
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Besten Dank für den wichtigen Hinweis, wie man junge Leute niederschwellig auf die Möglichkeiten politischen Engagements hinweisen kann, damit es sich nicht immer nur (!) auf Robbenbabys bezieht.

Freilich, um bei Facebook Aktionen starten zu können, muss man dort sein, um Shell, BP oder die Deutsche Bank boykottieren zu können, muss man vorher Bezug zu ihnen gehabt haben.

Deshalb nenne ich hier eine Organisation, die mehrere Millionen Personen weltweit erfolgreich zu Aktionen aufruft, die nicht verdächtig ist, kommerzielle Interssen zu verfolgen: http://www.avaaz.org/de/about.php

Außerdem werde ich etwas dazu in den ZUM-Wiki-Artikel "Politisches Engagement" eintragen oder ihn neu anlegen. (Der Ausbau wird freilich nicht heute nacht erfolgen.)

Beitrag wurde am 26.05.2010 vom Verfasser bearbeitet
Beitrag verlinken am 26.05.2010 geschrieben
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Der Artikel im ZUM-Wiki ist jetzt da, ich bitte aber um Verbesserung.

Beitrag verlinken am 26.05.2010 geschrieben
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Es ist natürlich eine Sache, die Möglichkeit zu haben, sich per Klick engagieren zu können, aber es ist die andere Sache, dass man (= alle) genauso schnell bei "für" statt "gegen" klicken.

Ich bin manchmal recht erstaunt, wofür sich meine Schüler bei FB "engagieren" und überlege dann, ob es nicht oft auch nur ein unreflektiertes "Ichwillauchdabeisein" ist.
Allerdings greife ich im Unterricht das Thema FB immer mal wieder auf und stelle fest, dass sich doch recht viele SCH recht ernsthaft damit auseinandersetzen und wir hatten so schon recht intensive Diskussionen zu aktuellen Themen - angestoßen durch Seiten in FB

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