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Web 2.0 nutzen für die Schule

Beitrag verlinken am 16.05.2010 geschrieben
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Habe positive Erfahrungen mit folgenden Web2.0 Applikationen, die ich mit Schülern häufig verwende

Wordle.net - alternativ für jüngere Schüler abcya.com. Ich persönlich mag auch sehr gerne tagxedo.com

Mein nächster Favorit ist Mindmeister. Ich habe einige Accounts erstellt für meine Schüler und benutze die mit einigen Klassen. Wir fertigen die Mindmap und speichern sie auf den eigenen Rechner. Wenn sich mehr als 5 Maps angesammelt haben, werden die zuvor erstellten maps einfach gelöscht. Gut, dass alles gespeichert ist, wenn z. B. der Computer mal einfriert (kommt bei uns im Netzwerk manchmal vor). Einfach wieder einloggen und alles ist beim letzten Stand.

Für Hördateien verwende ich Audacity und dann nützen wir oft Voicethread. Prima zu verwenden für Sprachunterricht, oder Deutschgedichte oder Referate.

Zum Erstellen von Webseiten benütze ich mit Schülern Weebly. Einfach zu handhaben mit vielen schönen Layouts und vielen Funktionen zum Einbetten von Inhalten wie Videos etc.

Zum schnellen Erstellen eines Videos aus Bildmaterial verwende ich Animoto. Schöne Übergangseffekt und sehr professionell aussehend.

Wenn die Schüler schon etwas älter sind (Klasse 9 und 10) legen sie sich einen Mailaccount bei Google an. Dann können wir Google-Dienste nutzen, wie z. B. Google Docs und Google Präsentationen zur Teamarbeit.

Für mich selber benötige ich meine Bookmarks in der Schule. Habe sie bei Delicious hinterlegt.

Andere Web 2.0 Applikationen hab ich in erster Linie für mich selbst erprobt, um sie später mit Schülern zu nutzen. Muss aber zuerst noch ein wenig üben, damit es klappt. Dazu gehört Glogster, das ich auf alle Fälle noch erproben möchte.

Meine Erfahrung: Schüler nehmen alles relativ schnell an und arbeiten mit diesen Programmen sehr intuitiv und selbstverständlich. Das Problem sind die Lehrer, die die unzähligen Möglichkeiten zu wenig nutzen und aus Zeitmangel immer wieder auf den althergebrachten Unterricht (der ja auch oft sehr gut ist) zurückgreifen.

Und natürlich habe ich auch Wikis mit meinen Schülern erstellt, allerdings sind wir hier Wikispaces treu geblieben, da es mir einfacher zum Editieren erscheint, als das Mediawiki.

 

 

Beitrag verlinken am 17.05.2010 geschrieben
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Hallo Evi, das klingt ja alles super - du bist wirklich aktiv beim Einsatz von Web 2.0! Ein Punkt erschien mir aber kritisch:

evifrank:

Wenn die Schüler schon etwas älter sind (Klasse 9 und 10) legen sie sich einen Mailaccount bei Google an. Dann können wir Google-Dienste nutzen, wie z. B. Google Docs und Google Präsentationen zur Teamarbeit.

 

Möchte ich wirklich, dass meine Schüler aus unterrichtlichen Notwendigkeiten heraus einen Account bei Google anlegen? Welche Daten geben sie hier von sich an?

Beitrag verlinken am 18.05.2010 geschrieben
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Wir schreiben hier pro Forma Namen und die Adresse darf nur zu schulischen Zwecken verwendet werden. Wenn sie Google für privat nützen wollen, dann können sie sich selbst einen zweiten Account anlegen. Aber ja, du hast recht mit deinem Einwand. Google hat irrsinnig viele Daten und viele Leute, auch meine Schüler, vertreten die Meinung, das macht ja nichts, ich hab doch nichts zu verbergen.

Was sie inzwischen jedoch alles bei Facebook veröffentlichen, steht in keinem Vergleich zu diesem Mailaccount. Der wird nur für die Zusammenarbeit von z. B. einem gemeinsamen Referat, einer gemeinsamen Präsentation verwendet. So viel ich gesehen und gehört habe, sind inzwischen alle Schüler (ohne mein Zutun) bei Facebook gelandet (noch vor einem Jahr waren es ca. 25 % und die anderen waren bei Lokalisten...das ist jetzt out).

Wir sprechen viel auch über den Datenschutz und was man nicht preisgeben sollte. Ich versuche bestmöglich sie hier zu sensibilisieren. Und am liebsten sind mir natürlich die Web2.0 Dienste, wo man sich nicht registrieren muss.

Habe noch vergessen wallwisher zu erwähnen. Das lieben meine 5. Klassen, die bei mir Tastschreiben und Textgestaltung lernen. Mach ich oft zum Ausklang der Stunde. Z. B. gestern Thema Delphin...kleiner Text wird geschrieben, Kinder gestalten nach Belieben oder Anweisung, laden das Ergebnis auf die Lernplattform in eine dafür angelegte Datenbank (Moodle), haben hier einen Link auf Website und gelangen zum Wallwisher-Board. Dort kann man kommentieren und ich kann im Vorfeld z. B. ein geeignetes Video, oder Bildmaterial dort für die Schüler einbinden. Kannst ja lesen, was sie gestern am Ende der Stunde geschrieben haben: http://www.wallwisher.com/wall/delphine

Man kann das Board später wieder löschen.

Und natürlich kann auch ich nicht jeden Tag mit Internet und Web2.0 arbeiten. Wir haben auch Buch, Tafel. ...Weil aber nur sehr wenige Lehrer mit den Kindern das Internet nutzen, versuche ich es eben in meinem Unterricht mit einzubauen.

Beitrag verlinken am 20.05.2010 geschrieben
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Ich hätte auch schon Bedenken, google Accounts anlegen zu lassen, ohne die entsprechenden Bedenken mit den Schülern zu diskutieren. Ansonsten erweckt man den Eindruck, dass alles kein Problem sei. Und wenn man die Bedenken bespricht, dann kann man natürlich weiter fragen, weshalb man es dann macht...

Beitrag verlinken am 20.05.2010 geschrieben
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Ich habe in der Gruppe Web 2.0 ein Forum "Sicherheit - Freiheit - Nützlichkeit" gestartet mit der Frage: Abschied von Google - aber wie und wohin?

Es würde mich freuen, wenn dort konkrete Erfahrungen mit Suchmaschinen, Tools und Alternativen vorgestellt werden könnten. Das Google-Dilemma ist ein wenig wie das Auto-Dilemma: Eigentlich sollten wir den Öffentlichen Nahverkehr oder gar den zweirädrigen Pedalverkehr bevorzugen, tun es aber nicht wirklich - warum auch immer. Dabei ließe sich das Google-Dilemma viel einfacher auflösen. Ich bin für Muster-Lösungen dankbar.

Beitrag verlinken am 20.05.2010 geschrieben
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Die dazu pasenden Links:

Beitrag verlinken am 22.02.2011 geschrieben
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edutags

Ich scheue mich, für einen Hinweis (dessen Qualität ich z.Zt. gar nicht beurteilen kann) ein gesondertes Thema zu eröffnen. Daher erlaube ich mir angesichts der bevorstehenden Didacta 2011, ihn hier - ohne Bezug zum vorhergehenden Eintrag - einfach einzufügen:

 

http://mediendidaktik.uni-duisburg-essen.de/event/edutags-auf-didacta

Diesen Link fand ich schon deshalb interessant, weil eine Suche nach "edutags" in der gesamten ZUM keinen einzigen Treffer brachte...

PS: Falls es inzwischen eine (N)etiquette gibt, nach der solche Links unerwünscht sind,  bitte ich um eine kurze Mitteilung.

Beitrag verlinken am 26.02.2011 geschrieben
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Vielleicht macht es Sinn, für solche Hinweise einen Thread "Tipps und Trends" oder dergleichen zu eröffnen. - Ich denke, wenn jemand eine interessante Neuigkeit hier vorstellt, dann ist dies durchaus sinnvoll und zulässig. Unerwünscht ist nur (aufdringliche und kommerzielle) Eigenwerbung. 
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