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Grenzgänger

“Wozu Feinde, wenn man sich selber hat?”

Karfreitagsartikel...

das Zitat stammt von Heinz Rudolf Kunze, der es auch einmal mit einer Lehrerausbildung versucht hat. Ich habe ein paar Regeln aufgestellt, die ich zumindest in Teilen befolge, wenn es mir im Lehrerberuf gerade nicht so gut geht. Dieser sehr rhetorisch anmutende Kunstgriff (die bewusst negative Darstellung) ist mir im Übrigen in Zusammenhang mit der humanistischen Pädagogik oft begegnet (z.B. die fünf Regeln, Liebe zu verhindern) und sei mir aus diesem Grund verziehen.

  1. Nimm es immer persönlich - SuS kennen dich als Mensch ganz genau. Deine pädagogische Rolle als Lehrer ist in der Schule nicht präsent. Du gibst dich dort wie zu Hause, du ...
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kdautel Letzter Kommentar von kdautel am 29.04.2011
Eine kleine Korrektur sei mir erlaubt. Zum einen heißt es "Man kann nicht nicht kommunizieren" und zum zweiten ist das keine Warnung, sondern ...

Outputorientierung

Wir hatten schon vor längerer eine Fortbildung Deutsch an unserer Schule zum neuen Kerncurriculum (KC) Deutsch hier in Niedersachsen. Kerncurriculum heißt das jetzt, weil – so mein beschränkter Horizont – jetzt nicht mehr der Inhalt, sondern die vermittelten Kompetenzen im Mittelpunkt schulischer Ausbildung stehen. Da passt folgender – völlig aus dem Zusammenhang gerissener Satz – gut, der vom isolierten Gedanken her ziemlich das ausdrückt, wovon ich überzeugt bin:

Erst das subjektive Erleben von Kompetenzzuwachs vermag Motivation zu verstetigen. Der individuell erlebte Erfolg schulischer Arbeit sichert also die Voraussetzungen weiterer erfolgreicher schulischer Bemühungen.

Jürgen Baumert: Deutschland im internationalen Bildungsvergleich ...

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kdautel Letzter Kommentar von kdautel am 07.04.2011
Hallo Maik, da hat sich ja wieder einiges angesammelt bzw. aufgestaut. Über das richtige Input, Output und sonstige Putput würde ich mich nicht mehr so ...

Partizipation und Schule

Partizipation bedeutet die Einbindung von Individuen und Organisationen (sogenannte Stakeholder) in Entscheidungs- und Willensbildungsprozessen. Aus emanzipatorischen, legitimatorischen oder auch aus Gründen gesteigerter Effektivität gilt Partizipation häufig als wünschenswert. Partizipation kann die unterschiedlichsten Beteiligungsformen annehmen (z. B. Bürgerbeteiligung, Interessenverband, Politische Partei). Partizipation gilt als gesellschaftlich relevant, weil sie zum Aufbau von sozialem Kapital führen kann und dann soziales Vertrauen verstärkt.

Quelle: Wikipedia

Ich frage mich in letzter Zeit, wie sich Partizipation generieren lässt und welche Faktoren ihren Realisierungsgrad bestimmen. Ich frage mich auch, warum Partizipation gerade auch in der Schule oft nicht stattfindet. Dabei bestimmen mich die unten wiedergegeben Gedanken, die ich mit als Grundlage für den Artikel für unsere diesjährige Aufführung ...

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mriecken Letzter Kommentar von mriecken am 13.03.2011
Das Hemmnis für eine Partizipation ist nicht das Medium, es ist der Mensch - jede Organisation, die sich für etwas engagiert, kann ein Lied davon singen. ...

Vom Mythos des Ankommens

Am vergangenen Sonntag habe ich während einer langweiligen Autobahnfahrt ein Interview mit dem Schauspieler Mehmet Kurtuluş zu seinem Debüt als neuer Tatortkommissar in Hamburg gehört. Seine Stimme war mir aus einem meiner Lieblingsfilme “Im Juli” – dort spielte er die Figur “Isa” – nicht mehr ganz geläufig, stand in ihrer Sanftheit gar im Widerspruch zu dem Bild, was ich bisher von diesem Schauspieler hatte, aber eine Idee, einen Gedanken, den er in diesem Rahmen äußerte, beschäftigt mich doch ein wenig mehr:

Er sprach davon, dass jeder Mensch seinen eigenen Mythos besitzt, quasi die auf zwei bis drei Worte reduzierte Essenz seines Daseins. Seiner Ansicht nach ist Keanu Reeves etwa der “Lucky Guy” (der ...

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mriecken Letzter Kommentar von mriecken am 15.11.2010
@tnolte "Akzeptierte der Gott der alten Testaments noch Menschenopfer" Abraham hätte wahrscheinlich nicht so gehandelt, wenn Menschenopfer in der ...

Macht und Schule

Diejenigen, die die Gabe haben, die Macht effektiv anzuwenden, besitzen meisterhafte Kräfte, wie Telepathie, Telekinese, Vorherwissen und geistige Beeinflussung anderer Lebewesen. In der Originaltrilogie wurden zwei Aspekte der Macht hervorgehoben: Die helle und die dunkle Seite. Die helle Seite der Macht ist auf Verteidigung, Gutmütigkeit, Wohlwollen und Heilung ausgerichtet. Die dunkle Seite der Macht beschäftigt sich dagegen mit Furcht, Hass, Aggression und Boshaftigkeit; diese Seite der Macht scheint von Hass und Wut kontrolliert zu werden – diese Wirkung ist weit effektiver und mächtiger in Bezug auf Vernichtung. Meister Yoda, der eine führende Rolle unter den Jedi-Rittern inne hatte, bezeichnet in Star Wars V die dunkle Seite der Macht als schneller und verlockender als die helle. In den Filmen erlangen jedoch einige Jedi die Unsterblichkeit, was den Sith der dunklen Seite offenbar verschlossen blieb. Quelle:
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mriecken Letzter Kommentar von mriecken am 21.10.2010
Die Sache mit der Ohnmacht wäre noch einmal eine eigenen Text wert. Ich glaube, dass man da unterscheiden muss zwischen Ohnmachtsgefühlen gegenüber ...

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Über dieses Blog

... redundante Einspeisung früherer Gedanken, die in der Fülle meines eigenen Blogs untergehen.

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  • Letzter Beitrag: 21.04.2011

Letzte Kommentare

kdautel bei "“Wozu Feinde, wenn man sich selber hat?”" am 29.04.2011:
Eine kleine Korrektur sei mir erlaubt. Zum einen heißt es "Man kann nicht nicht kommunizieren" und zum zweiten ist das keine Warnung, sondern ...

f.j.neffe bei "“Wozu Feinde, wenn man sich selber hat?”" am 29.04.2011:
Paul Watzlawick hat uns ja auch gewarnt: "Der Mensch kann nicht nicht denken." und ich füge noch hinzu: "Vorsicht! Denken wirkt sofort." ...

TNolte bei "“Wozu Feinde, wenn man sich selber hat?”" am 26.04.2011:
Beim Lesen der "Regeln" erinnerte ich sofort: Paul Watzlawick, Anleitung zum Unglücklichsein, 1983 als deutschsprachige Ausgabe erschienen; ...

Karl.Kirst bei "“Wozu Feinde, wenn man sich selber hat?”" am 23.04.2011:
Leider halten nicht wenige an dieser Froschperspektive fest, wodurch es dann wohl häufig zu einer "self-fulfilling prophecy" kommt.

kdautel bei "“Wozu Feinde, wenn man sich selber hat?”" am 23.04.2011:
"Ich halte keine dieser Regeln für produktiv." - Gut, dass Du das noch einmal klargestellt hast ;-) Ich füge eine weitere Regel hinzu: Misstraue, ...

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