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K. Dautels Weblog

"Medien und Kommunikation" als neues Schulfach

Die neue Ba-Wü-Kultusministerin, Gabriele Warminski-Leitheußer, möchte das Schulfach „Medien und Kommunikation“ einführen. Damit folgt sie einem Wunsch des Landesschülerbeirates.
Anlässlich der anregenden Forumsdiskussion in der ZUM-Unity möchte ich ein paar Überlegungen zu den Inhalten eines solchen Faches anstellen.

Die Fragestellung lautet: 

Was tut im Hinblick auf die unmittelbare Zukunft unserer Schülerinnen und Schüler not? Was ist bereits die mediale Wirklichkeit der überwiegenden Mehrheit der Schüler und welche Rolle kann die Schule dabei überhaupt noch spielen? 

Eines scheint mir klar: Fertigkeiten im Umgang mit Office-Programmen dürfte bald nur noch ein Nebenschauplatz der Medienerziehung sein und endgültig in die Fächer hineinwandern.

Hier eine Liste von Arbeitsfeldern darüber hinaus:

  1. Präsentationsmedien und - ...
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MandySchuetze Letzter Kommentar von MandySchuetze am 13.06.2011
Hurra Hurra Hurra, das klingt nach einer tollen Herausforderung und ich würde mich sofort freiwillig melden, das zu unterrichten :-) Zu den meisten von ...

Sehr geehrter Herr Professor Sofsky,

mit Interesse habe ich Ihren Text „Die Wonnen der Vergeltung“ in der Focus-Sondernummer zum Tode Bin Ladens (6. Mai) gelesen und mir überlegt, ob ich ihn meinem Deutschkurs zur Bearbeitung vorlegen soll. Ich würde dann zuerst die Frage nach dem Thema und der These stellen. Das ist nicht schwer, es geht um den Tod des Top-Terroristen (Alliteration!), als These ließe sich die Überschrift zitieren: Rache „kann so moralisch sein wie Dankbarkeit“.  

Dann käme die Frage nach der Textsorte. Hier wird es schon schwieriger. Ist es eine ausgewogene Erörterung, eine persönliche Stellungnahme, eine wissenschaftliche Abhandlung oder auch ein Essay, da Sie nicht nur als Soziologe, sondern auch als Essayist vorgestellt werden. Da dieTextsorte Polemik bei uns noch nicht eingeführt ist, würden wir uns wohl, nach einigem Hin und Her, für die Textsorte Stellungnahme entscheiden. 

Die nächste Frage wäre dann, ob Ihrer kritischen Stellungnahme eine faire Darstellung ...

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Fontane44 Letzter Kommentar von Fontane44 am 07.06.2011
Mir gefällt das Uneigentliche der Darstellungsweise. Man könnte freilich auch behaupten: Wieder einmal ist es nicht gelungen, einen Text nicht zu schreiben. ...

Wieder ein Beitrag der Hirnforschung zum Thema Schule

Wenn ein Buch mit dem Titel „Bildung braucht Persönlichkeit. Wie Lernen gelingt“ von einem namhaften Hirnforscher erscheint (Gerhard Roth, Klett-Cotta 2011), dann muss man sich als Lehrer schon damit beschäftigen. Immerhin hat der Verfasser „in Philosophie und Zoologie promoviert und lehrt seit 1976 als Professor für Verhaltensphysiologie an der Universität in Bremen; seit 1989 ist er Direktor am dortigen Institut für Hirnforschung. 1997 wurde er zum Gründungsrektor des Hanse-Wissenschaftskollegs ernannt. Er ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und seit 2003 Präsident der Studienstiftung des deutschen Volkes.“ (Amazon.de) 

Die „Einleitung“ in das Werk gibt es als Leseprobe zum Download. Zum Glück! Denn dies hat mir 19,95 Euro erspart. Gleich zu Beginn wird folgendes Bild der Bildungslandschaft gezeichnet:

An den PISA- Ergebnissen ...

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f.j.neffe Letzter Kommentar von f.j.neffe am 29.04.2011
Ein Grundsatz der neuen Ich-kann-Schule ist aus 35 Jahren sorgfältiger Beobachtung erwachsen: Die Probleme ERSCHEINEN nur als SACHprobleme, sie SIND aber ...

Warum ich lieber im Internet veröffentliche

Als Ausbilder für Referendarinnen und Referendare bekommt man immer wieder Angebote von Verlagen und Zeitschriften, dieses Buch zu schreiben, jenen Aufsatz zu veröffentlichen oder auch an langfristigen Schulbuchprojekten mitzuarbeiten. Ich habe mich zunehmend für das Publizieren im Internet entschieden. Warum? 

  1. Leserschaft: Man wird von mehr Leuten gelesen, vorausgesetzt die Webseiten sind gut vernetzt und haben sich etabliert (das ist bei ZUM.DE der Fall); vorausgesetzt auch, dass die große Zahl an Besuchern auf den betreffenden Seiten auch wirklich liest und sich nicht bloß durchklickt.
  2. Flexibilität: Ich kann jederzeit aktualisieren, wenn ich dieses Arbeitsblatt oder jenen Entwurf überarbeitet habe, weil es sich noch nicht optimal bewährt hat.
  3. Interaktivität: Ich bin leicht erreichbar und bekomme tatsächlich hin und wieder eine E-Mail mit diesem oder jenem Hinweis oder auch Dank. Manchmal bin ich allerdings auch per ...
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Fontane44 Letzter Kommentar von Fontane44 am 21.04.2011
Ich muss gestehen, dass ich in dieser Frage wie der Fuchs von sauren Trauben rede. Denn seit 1973 hat mich niemand mehr gefragt, ob ich etwas publizieren ...

Friedrich, der Islam und die deutsche Sprache

Wie verzweifelt muss eine CSU nach Zustimmung im bayrischen Hinterland gieren, dass unser neuer Innenminister meint, gleich zu Beginn eine hinterwäldlerische Duftmarke setzen zu müssen. Der Islam gehöre nicht zu Deutschland, dafür gäbe es aus historischer Sicht keine Belege.

Als ob es um historische Belege ginge. Wichtige deutsche Leitkultur-Größen haben sich ernsthaft und respektvoll mit dem Islam beschäftigt (J.W. Goethe im „West-Östlichen Divan“, G.E.Lessing in seinem „Nathan“). Ein deutscher Innenminister, der demnächst wieder eine Islam-Konferenz leiten will, sollte sich ebenso ernsthaft und respektvoll damit auseinandersetzen. 

Wie gedenkt man in der CSU und in Teilen der CDU mit dem kulturellen Potenzial von Millionen Deutscher islamischen Glaubens umzugehen? Der Mehrsprachigkeit, der Brückenrolle in andere Kulturen hinein, dem beruflichen und persönlichen Ehrgeiz von Eigenständigen und Existenzgründern? 

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Fontane44 Letzter Kommentar von Fontane44 am 08.03.2011
Ich sollte wohl ein paar Zahlen nachreichen: 75% der afrikanischen Auswanderer nach Europa haben eine höhere Schulbildung. 99% der afrikanischen Flüchtlinge ...

White - smart - interaktiv

Wer dieses Jahr die didacta (Stuttgart, 22.-26.Februar) besucht, wird mehr denn je mit Whiteboards, Smartboards oder Interaktiven Tafeln konfrontiert sein. Anlass, einige Gedanken zum Smartboard zu sammeln und zur Diskussion zu stellen.

Ich arbeite vier Stunden wöchentlich mit einer Kursstufe in einem Smartboard-Raum. Ein Laptop steht immer bereit, der Beamer erreicht in Sekundenschnelle seine maximale Lichtstärke, die Projektionsfläche ist zentral positioniert, groß genug für alle Fälle und vertikal verschiebbar. 

Mittlerweile benutze ich mein eigenes Laptop, so kann ich zuhause schon das eine oder andere Medium vorbereiten oder eventuelle Tafel-Bilder nachbearbeiten. Ist auch noch ein Internet-Zugang bereitgestellt, so ist der Weg zu Google, Youtube oder sonstwohin nicht weit.

Ein komfortables Präsentationsprogramm ermöglicht schließlich einfallsreiche und bunte Skizzen oder Schriftbilder ...

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HG63 Letzter Kommentar von HG63 am 04.02.2011
Seit 15 Monaten arbeite ich im Mathematikunterricht mit einem Activeboard mit knapp zwei Metern Diagonale. Dadurch dass der Lehrerausgabe des eingesetzten ...

Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten im Lehrerberuf

In der ZEIT wird "PISA-Chef" Andreas Schleicher mit dem Satz zitiert, man müsse die besten Köpfe für die Schulen gewinnen. Er rate, so die Überschrift, zu "besserem Personl". Diese Aussage hat eine Kommentarlawine und heftige Reaktionen aller Art - Lehrerbeschimpfung inklusive - ausgelöst. Was hat er aber genau gesagt? Hier der Ausschnitt aus dem Interview in der Frankfurter Rundschau (7.12.2010):

"Hat sich an der Ausbildung der Lehrer in den vergangenen zehn Jahren etwas verbessert?

Kein Bildungssystem kann besser sein als seine Lehrer – hier hat Deutschland nach meiner Einschätzung von anderen Staaten gelernt, die Lehrerausbildung praxisorientierter zu gestalten. Die Universitäten gehen mehr auf die Schulen zu als noch vor einigen Jahren.

Das klingt so, als sei Deutschland zum Musterschüler in der Lehrerbildung avanciert...

Nein, es gibt nach wie vor Defizite, sowohl bei der Auswahl als auch der Ausbildung der Lehrer. ...

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Fontane44 Letzter Kommentar von Fontane44 am 15.12.2010
Dass mit einem Karriereaufstieg das Arbeitsfeld sich ändert, gilt mehr oder minder sicher für alle Berufe. Aber mir scheint beim Lehrerberuf doch besonders ...

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bernhard.heim bei "Ein halber ZUM-Tag auf der Didacta 2014 " am 07.04.2014:
Interessante apps.

TNolte bei "Ein halber ZUM-Tag auf der Didacta 2014 " am 03.04.2014:
Danke Klaus! Ich habe verstanden! :-)

Karl.Kirst bei "Trotz allem einleuchtend: Ein (Er-)Klärungsversuch" am 21.10.2013:
Jetzt verbietet auch Rheinland-Pfalz dienstliche Facebook-Kontakte zu Schülern: http://www.spiegel.de/schulspiegel/rheinland-pfalz-facebook-verbot-fuer ...

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