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K. Dautels Weblog

Produktive Aufgabenstellungen im Zeichen des Internets

Ich plane gerade eine Unterrichtseinheit zu Juli Zehs Roman "Corpus Delicti". Dabei möchte ich u.a.

• Recherchen zur Person, medialen Präsens und Rezeption im Internet durchführen und

Präsentationen von relevanten literarischen Werken des Genres Utopie und Dystopie erarbeiten lassen.

Beides soll schließlich zu einem Wiki-Artikel-Netz oder Weblog führen, das Recherchen und Präsentationen sinnvoll miteinander vernetzt.

Jetzt stellt sich für die mich die Frage, die mir immer mehr auf den Nägeln brennt: Wie müssen die Aufgaben gestellt werden, damit sie nicht schon mit Copy'n'Paste aus der Wikipedia und anderen Internet-Quellen erledigt werden können.

Meine Überlegungen: Sie müssten drei Bedingungen erfüllen:

1. Sie sollen Recherchen im Internet beinhalten ➛  das ist elementarer Teil der Medienerziehung, des Weiteren gibt ...

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Fontane44 Letzter Kommentar von Fontane44 am 03.04.2012
Hab's mal gleich in deinen Artikel eingebaut: http://wiki.zum.de/Corpus_Delicti._Ein_Prozess#Corpus_delicti_im_Unterricht

Abitur Deutsch 2012 Baden-Württemberg - das Ende der Spekulationen

Ich „will mich an diesen Spekulationen“ nicht beteiligen, ist ein oft gehörter Politiker-Satz und er lässt mich immer ein bisschen zusammenzucken, denn wer dies sagt, ist schon ganz tief drin in diesen Spekulationen. 

Dieses Jahr könnte ein solcher Satz aber auch von mir stammen, was die Vorhersage der Abitur-Themen 2012 in Ba-Wü betrifft. Einfach, weil mir nichts mehr dazu einfällt. Wird Kleist mit Kafka oder Dürrenmatt mit Kleist verglichen? Muss Josef K. einen Brief schreiben oder Michael Kohlhaas? Erkennt/Bekennt Alfred Ill seine Schuld früher als Josef K, hat dieser überhaupt eine Schuld und wenn ja, welche, und hat er das auch verstanden …? Und so kann man den ganzen Schuld- und Recht- und Rachewirrwarr noch ein weiteres Mal durchforsten, um dann festzustellen: Die guten Ideen, die Schlüsselstellen, die einleuchtenden inneren Monologe sind schon gewesen, was jetzt noch kommen kann, ist der Rest: das Banale oder das Abgefahrene. 

Nach drei bis vier ...

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nasenbaer Letzter Kommentar von nasenbaer am 26.02.2012
Ja, ja, das Abitur! Wenn es nicht so zum Heulen wäre... Das wirklich Sinnige kann ich im Moment auch nur noch bei Dürrenmatt entdecken, und da es frisch und ...

Gedanken zum offenen Unterricht und WEB 2.0

Kurzfasssung und Handzettel für meinen Beitrag zur Eröffnung des ZUM-Treffens am 12. November 2011 in Mainz.  

Ausgangspunkt: Nicht Geräte und nicht Plattformen, sondern ...

  1. ... welche Persönlichkeiten und Persönlichkeitsmerkmale, welche Tugenden und welche Haltungen halten wir für wünschenswert?
  2. ... welchen Beitrag können wir Blogger, ZUM-ler, Twitterer, Googler und Sozialnetzwerker dazu leisten?
  3. ... in welchem Umfang helfen - oder stören - uns neue Technologien, Internetangebote und Geräte dabei?

Das Motto: Friedrich Hölderlin:  

Komm! ins Offene, Freund! zwar glänzt ein Weniges heute Nur herunter […] und fast will Mir es scheinen, es sei, als in der bleiernen Zeit. Dennoch gelinget der Wunsch, Rechtglaubige zweifeln an Einer ...
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Occupy whatever

Vielleicht gehe ich doch noch auf die Straße und demonstriere gegen die Banken. Obwohl:

Es geht mir gut, ich bin auch nicht mehr jung, ich muss mir um meine materielle Zukunft nicht viel Sorgen machen - eher um meine leibliche. 

Außerdem: Die Bewegung hat keine Vision, nicht so wie damals vor 40 Jahren (ich sage nur: China, Cuba, Vietnam), keine Führung und kein Organisationsstruktur - es sei denn, man versteht die sozialen Netzwerke als Quasi-Organisationsersatz.

Und schließlich: Wer weiß, wer mit dieser Bewegung alles sein Süppchen kochen wird. Die Sozialdemokraten, die Grünen, die Piraten und auch unser Finanzminister - sie alle arbeiten an Vereinnahmungsstrategien, wenn auch nicht alle gleichermaßen unsympathisch!

Trotzdem, vielleicht gehe ich doch noch auf die Straße und demonstriere. Denn: 

Die Banken, um die es hier geht (nicht die Kreissparkasse), sind augenfälliger ...

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Tuennes Letzter Kommentar von Tuennes am 04.12.2012
Klaus Dautel: "Die Banken, um die es hier geht (nicht die Kreissparkasse), sind augenfälliger Ausdruck sozialer Ungerechtkeit; so leicht ließ sich das ...

Mit dem iPad auf dem Weg zum papiersparenden Klassenzimmer

Die ZEIT veröffentlichte diese Woche eine Art Interview mit André Spang, in welchem es um das Unterrichten mit dem iPad an der Kaiserin-Augusta-Schule in Köln geht. Im Wiki der Kaiserin-Augusta-Schule (http://wikis.zum.de/kas/index.php) und im iPad-Blog (http://ipadkas.wordpress.com/) lässt sich über die Arbeit mit 30 iPads mehr erfahren.

Der Artikel ist betitelt: „,Hefte raus‘ war gestern.“ (S.74) Das ist etwas plakativ und wahrscheinlich eher eine Idee der Redaktion als von Andre Spang, was aber im Raum steht, ist die Vision eines papierlosen Unterrichts. Das finde ich erst einmal sehr anregend. 

  • Als Vater ist mir aus Erfahrung bekannt, welche Schwierigkeiten Jugendliche, inbesondere männliche, mit der Verarbeitung von Kopien, mit dem Führen von Heften und mit dem Mitbringen von Büchern haben können.
  • Als Lehrer sehe ich ...
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Fontane44 Letzter Kommentar von Fontane44 am 08.09.2011
Und dann noch die Erfahrung mit dem angeblich papiersparenden Computer. Was inzwischen alles an E-Mails ausgedruckt worden ist...

Web 2.0: Aktive Mitwirkung verbleibt auf niedrigem Niveau

Die Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2011, für die im März und April bundesweit 1800 Erwachsene in Deutschland befragt wurden, sind unter www.ard-zdf-onlinestudie.de abrufbar. Interessant ist dabei der Artikel „Web 2.0: Aktive Mitwirkung verbleibt auf niedrigem Niveau“ (pdf) von Katrin Busemann/Christoph Gscheidle. 

Es werden sechs „Angebotsformen des Web 2.0“ unterschieden und in ihrer aktuellen Bedeutung untersucht: Weblogs, Wikipedia, Fotocommunities, Videoportale, Soziale Netzwerke und Twitter. Einige Interessante Ergebnisse und Trends: 

  1. Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren benutzen zur Kommunikation häufiger soziale Netzwerke als E-Mails.
  2. Soziale Netzwerke, hier vor allem das All-in-one-Angebot von Facebook, graben anderen spezialisierteren Web 2.0-Diensten (Foto- und ...
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Fontane44 Letzter Kommentar von Fontane44 am 20.08.2011
Wenn man in Ortsgemeinden, in Vereinen und sonst sich umsieht, über 10 Prozent sind dort selten aktiv, und meistens ist es ein weit geringerer Prozentsatz ...

E-Paper: Statt Durchblättern nun Durchklicken - ein Fortschritt?

Die Fachzeitschrift deutsch.magazin, vom Oldenbourg-Verlag (jetzt Cornelsen) herausgegeben, ist seit diesem Jahr als E-Paper nur noch im Internet erhältlich. Vorübergehend - so ist zu vermuten - gibt es gleichzeitig noch eine verkleinerte Schnupperausgabe mit ,abstracts‘ der im Internet lagernden Materialien sowie einigen Beiträgen zu allgemeineren Bildungsthemen. Der Abonnent bezahlt für ein "Konto", auf dem die neuesten Artikel zum Download bereitgestellt werden („Bibliothek“ geheißen). 

Wie ist diese Entwicklung von der Zeitschrift zum Online-Magazin zu bewerten?

Die Abonnentenzahlen der Deutsch-Fachzeitschriften schrumpfen, so hört man, die Fachschaften und Bibliotheken in den Schulen überlegen sich zweimal, wofür sie ihre ebenfalls schrumpfenden Etats ausgeben. So mag die Digitalisierung aus Sicht der Herausgeber nur konsequent sein.

Zugleich wird das Abonnement etwas billiger, das ist auch kein Nachteil. ...

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TNolte Letzter Kommentar von TNolte am 12.08.2011
Zitat kdautel: "Durchblättern war (ist) auch schön. Schöner als Klicken und Scrollen. Ich vermisse diese Tätigkeit, die ich an vielerlei Orten und zu ...

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  • Letzter Beitrag: 31.05.2014

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bernhard.heim bei "Ein halber ZUM-Tag auf der Didacta 2014 " am 07.04.2014:
Interessante apps.

TNolte bei "Ein halber ZUM-Tag auf der Didacta 2014 " am 03.04.2014:
Danke Klaus! Ich habe verstanden! :-)

Karl.Kirst bei "Trotz allem einleuchtend: Ein (Er-)Klärungsversuch" am 21.10.2013:
Jetzt verbietet auch Rheinland-Pfalz dienstliche Facebook-Kontakte zu Schülern: http://www.spiegel.de/schulspiegel/rheinland-pfalz-facebook-verbot-fuer ...

Fontane44 bei "Mein Beitrag zum Germanistentag 2013" am 30.09.2013:
Ich denke, für Studenten sind solche Veranstaltungen gut, wenn sie nicht zu teuer kommen. Ich habe einen Historikertag in Köln in guter Erinnerung. Man ...

Fontane44 bei "Noch mehr Gedanken zum Stellenwert von OER - nicht nur für die ZUM" am 17.09.2013:
Verzeih, dass ich auf deine grundsätzlichen Überlegungen nicht eingegangen bin, sondern Karl Kirsts enger gestellte Fragen aufgegriffen habe. Die von dir ...

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