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K. Dautels Weblog

Vom Schluss-Applaus im Klassenzimmer und dem Wert einer Unterrichtsstunde

Es kommt immer wieder vor, dass eine Klasse am Ende der Vorführstunde, die ein Referendar / eine Referendarin zu absolvieren hat, Beifall klatscht. Der Referendar, die Referendarin spricht die letzten Worte, erinnert an die Hausaufgaben, bedankt sich bei der Klasse für was auch immer und wünscht ein schönes Wochenende oder so. Applaus oder beifälliges Klopfen. Dabei ist aus Sicht der Besucher diese Stunde nicht immer gut. 

Was lässt sich aus diesem Ereignis schließen?

Zuerst einmal dass der Referendar / die Referendarin ein gewisses Standing in der Klasse hat.

Zweitens dass die Klasse mit der Situation mehrheitlich solidarisch und gleichsam partnerschaftlich umgeht.

Drittens aber, und das ist vielleicht das Wichtigste daran, zeigt es, wie relativ der Wert einer Einzelstunde für den Unterrichtserfolg ist und dass die Wertschätzung bzw. Solidarität von Schülern nicht allein auf der Effizienz von ...

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Helmut.Quennet Letzter Kommentar von Helmut.Quennet am 09.02.2013
Lieber kdautel, tut mir leid, wenn es so für Sie rüberkommt. War naiv von mir, positives zu zitieren. Muss anscheinend noch an meiner Bescheidenheit ...

E-Mails ja, Computer vielleicht, Drucker nein - Arbeitsgerät Handy

 Wieder eine interessante Erfahrung mit E-Mails im Unterricht gemacht: Wie in den Jahren zuvor habe ich an meinen Kurs eine Textsammlung per E-Mail verschickt mit dem Auftrag, die Datei auszudrucken und in den Unterricht mitzubringen. Über die Hälfte hatte nichts dabei! Auf genaueres Nachfragen hin stellte ich fest, dass bei nicht wenigen die E-Mail durchaus zur Kenntnis genommen worden war - aber auf dem Handy

 Das ist eine neue Situation, über die man nachdenken sollte.

 Was ist für Schüler das Wichtigste am Internet? Das Kommunizieren! Dazu reicht das Händi, das ist immer dabei. Dazu muss man auch nicht auf einer ausgewachsenen Tastatur mühselig und mit zehn Fingern ganze Sätze schreiben, sondern kann im Zwei-Daumen-System in atemberaubender Geschwindigkeit Kurzbotschaften als Antwort auf Kurzbotschaften zu Kurzbotschaften versenden. 

 Mir scheint, die Lehrer-Hoffnung, dass der Computer und ...

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Schulbücher: Jetzt ist auch Scannen erlaubt - die magische 10.

Vor einem Jahr erregte der Begriff „Schultrojaner“ die Gemüter. Die Schulbuchverlage hatten sich in Verhandlungen mit den Kultusministerien das Recht erstritten, mit einer noch zu entwickelnden Software stichprobenartige Durchsuchungen auf Schulservern durchführen zu dürfen, ob dort nicht-lizenzierte Digitalisate von Schulbuch-Materialien lagern. Die Digitalisierung von Schulbüchern ohne die zuvor eingeholten Genehmigungungen ist nämlich generell nicht erlaubt - gewesen, darf man seit heute sagen. 

Denn zum einen wissen die Verlage schon lange, dass es eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit ist, eine solche Software zu entwickeln und einzusetzen, ohne nicht ständig mit Datenschutz und Persönlichkeitsrechten in Konflikt zu geraten. 

Zum anderen haben die Kultusministerien der Länder - vertreten übrigens durch Bayern - den Vertrag ...

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GoogleDrive oder Wikiwiki - wer hat die Nase vorn?

Mit Wikis im Unterricht arbeite ich schon lange - und damit meine ich nicht das Kopieren aus der Wikipedia, sondern den Einsatz eines eigenes Wikis: 

  • Darin werden Unterrichtsprotokolle abgelegt (keine Kopier- und Druckausgaben), 
  • ausgesuchte Materialien eingestellt oder per Linkliste empfohlen, 
  • Ergebnisse von Einzel- oder Gruppenarbeiten dokumentiert und 
  • schließlich Schülertexte mit Hilfe der Diskussions-Seiten kommentiert und überarbeitet (prozessorientierte Schreibdidaktik). 

Aber das Internet entwickelt sich unermüdlich weiter und insbesondere in der „Cloud“ entstehen eine Vielzahl neuer Angebote, die Wiki-ähnliche Arbeitsmöglichkeiten bieten. 

  • Was das Speichern und zur Verfügung Stellen von ...
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kdautel Letzter Kommentar von kdautel am 11.11.2012
Ich vergaß noch einen recht wichtigen Aspekt hinzuzufügen: Es ist ja beim Arbeiten in Wikis - sofern Registrierzwang herrscht - immer auch die Frage, unter ...

Zweifel eines noch treuen Apple-Users

"Eine Nacht lang für das neue iPhone anzustehen ist nicht cool, sondern idiotisch. Aber ein paar Wochen lang vor Apple-Stores eine »Fair Pay for China«-Kampagne zu veranstalten – das wäre originell." Mit diesem Satz endet der ZEIT-Artikel "Gar nicht cool" auf Seite 1 der Ausgabe vom 27. September.

Ich will hier nicht zu einer solchen Aktion aufrufen oder über den Sinn einer solchen diskutieren. Ich muss aber einmal mein Problem als alt-gedienter Apple-User ansprechen. Ich habe Apple in den 90er Jahren die Stange gehalten, als die Firma vor dem Aus stand, ich habe mit dem Kopfschütteln von Schülern und Kollegen gelebt, wenn ich mit ihren Windows-XY-Dokumenten und Programmen nicht 'kompatibel' war. Schließlich habe ich mich über den kreativen Neu-Start mit Steve Jobs sehr gefreut. Und nicht zu vergessen: Ich habe viel Geld ausgegeben.

Jetzt aber ist aus dem ...

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kdautel Letzter Kommentar von kdautel am 15.10.2012
Hinweis: Am 5. 10. 2012 kam auf ZDF Info diese Sendung zu unserem Thema: Wolf Christian Ulrich trifft Jünger, die die Anziehungskraft von Apple erklären. ...

Von Sätzen mit Zeitstempel und Ablaufdatum

Vor einiger Zeit stieß ich auf eine Liste von 10 Sätzen, die man vor 10 Jahren noch nicht gehört hat. Ich erinnere mich nicht mehr genau, aber es waren Sätze wie diese: „Sie hat ihm per SMS die Freundschaft aufgekündigt.“ Oder: „Meine Mailbox läuft über.“ 

Es ist anregend, sich solche Sätze einfallen zu lassen und ihren Zeitstempel zu erfassen.

  • Wer 30 ist, kann sich immerhin noch an (s)ein Leben ohne Internet erinnern. Da hörte man zum Beispiel den Satz: „Schlag‘ doch im Lexikon nach“. 
  • Wer über 40 ist, hat vielleicht mal folgendes gesagt: „Die B-Seite auf dieser Single ist noch besser als die A-Seite.“ 
  • Ist man älter als 50, erinnert man sich an Sätze wie: „Kann ich heute Abend zu euch zum Fernsehen kommen?“ 
  • Ist man noch etwas älter, dann erinnert man sich vielleicht an einen solchen Satz: „Jetzt darfst du ...
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TNolte Letzter Kommentar von TNolte am 12.04.2012
Wenn es denn in Gegenwart und Zukunft noch Sätze wären! - Die hektische Zeit bringt Akronyme wie "Roflcopter gtfo" hervor und sorgt für einen ...

Deutsch Abitur 2012 BaWü - das Ende der Spekulationen #2

Also, jetzt ist ja alles klar. Ich will mal meine Gedanken zu den Abi-Aufgaben so zusammentragen, wie sie mir bei der Lektüre der Aufgaben selbst (und dann der Erwartungshorizonte) gekommen sind -  und bevor ich mit der Korrektur anfange.

Aufgabe I: Alfred Ill wächst über sich hinaus, Josef K. aber nicht.

Wie es die Spatzen von den Dächern pfiffen, eine lösbare Aufgabe. Die Textstelle aus der „alten Dame“ ist zentral und bestimmt schon irgendwann einmal analysiert/interpretiert worden. Z.B. im kollektiv von meinem Deutschkurs (http://www.hoegy.de/wiki2/index.php/Dürrenmatt11/Szenenanalyse). Die Dynamik der ausgewählten Szene entwickelt sich schön schrittweise, die Redeanteile sind eindeutig verteilt, die Heuchelei des Bürgermeisters und die Doppelzüngigkeit seiner Argumentation sind offensichtlich. 

Als etwas ...

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Jetzt verbietet auch Rheinland-Pfalz dienstliche Facebook-Kontakte zu Schülern: http://www.spiegel.de/schulspiegel/rheinland-pfalz-facebook-verbot-fuer ...

Fontane44 bei "Mein Beitrag zum Germanistentag 2013" am 30.09.2013:
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