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K. Dautels Weblog

Nichts ist alternativlos - auch Google nicht

Karl Kirst erwähnt in seinem Blogbeitrag zur ToDoList-App Trello, dass die Daten möglicherweise (sehr wahrscheinlich) auf einem US-amerikanischen Server liegen.

Wenn das so ist, dann wäre das aus meiner Sicht nicht nur ein Nachteil unter vielen, sondern ein ernsthafter Ausschlussgrund! Dann sollte eine solche App als PIM (Personal Information Manager) nicht in Frage kommen.

Ich finde, wir gehen mit der Problematik „Schutz persönlicher Daten“ immer noch sehr inkonsequent um und schauen immer noch zu sehr auf kurzfristigen Nutzen. Die ganze Debatte und die lauthalsige Empörung über die NSA (und den Rest) kann kein Ersatz sein für die persönliche Handlungskonsequenz.

Und dabei geht es auch nicht so sehr um die Frage, ob ich persönlich etwas zu fürchten oder zu verbergen hätte. Es geht um Deutlichkeit nach außen und Klarheit für mich selbst: Ich bin zu autonomem Handeln in der Lage, auch wenn es unbequem erscheinen ...

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Ein halber ZUM-Tag auf der Didacta 2014

Mit leichten Fremdheitsgefühlen stand ich zunächst am iPad-Stand, das sah alles wieder so kommerziell aus wie im Apple-Laden und smarte junge Männer in schwarzen Hemden erinnerten an die bekannte Apple-Atmosphäre, diese Mischung aus Professionalität und Schnodderigkeit. 
An der Seitenwand waren kleine Displays auf zwei Meter Höhe eingelassen, darunter jeweils ein iMac-Tischlein und ein Hocker, das war dann für die assoziierten Partner vorgesehen. An meinem Tag waren das Pons-Wörterbücher-Apps, sofatutor.de und dazwischen die ZUM.

Dem Publikum etwas näher hatten Schülergruppen einige Tischlein, an denen sie iPad-Einsatz in ihrem Unterricht zeigen konnten. Ein zweiköpfiges Kamerateam flotierte hin und her und fragte die SchülerInnen, ob sie denn jetzt wieder „Spaß“ am Lernen hätten, was glaubhaft bejaht wurde.

Alle halbe Stunde gab es einen Vortrag. Z.B. von einem blinden Herrn, der zeigte, ...

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bernhard.heim Letzter Kommentar von bernhard.heim am 07.04.2014
Interessante apps.

Mein Beitrag zum Germanistentag 2013

Letztens war ich auf dem Germanistentag 2013 in Kiel. Er findet alle paar Jahre statt, dieses Jahr hatte er das Motto „Germanistik für das 21. Jahrhundert“, sich zugleich aber das Ziel gesetzt, Hochschulgermanistik und Deutschlehrer miteinander ins Gespräch zu bringen. Um es gleich zu sagen: Aus meiner Sicht ist das nicht gelungen. Warum:
  1. Die Veranstaltung ist stark von den akademischen Vertretern, deren Ritualen und deren Thematiken dominiert. Ein Blick in das sehr umfangreiche Tagungsprogramm mit seinen 12 Sektionen macht dies deutlich.
  2. Es scheint auch nicht gelungen zu sein, in ausreichendem Maße praktizierende Lehrerinnen und Lehrer als Referenten gewinnen zu können, vermutlich auch nicht als Teilnehmer. Was auch sollte einen Deutschlehrer, eine Deutschlehrerin dazu veranlassen, Geld und Zeit einzusetzen, um sich dann von Professoren deren Forschungserlebnisreisen in ferne Kontinente vorführen zu lassen („globalisierte Germanistik“) oder an ihren ...
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Fontane44 Letzter Kommentar von Fontane44 am 30.09.2013
Ich denke, für Studenten sind solche Veranstaltungen gut, wenn sie nicht zu teuer kommen. Ich habe einen Historikertag in Köln in guter Erinnerung. Man ...

Noch mehr Gedanken zum Stellenwert von OER - nicht nur für die ZUM

Die OER-Kampagne ist eine gute und wichtige Initiative. Sie kann viele Lehrerinnen und Lehrern dazu ermutigen, ihre Ideen und Materialien unter angemessenen Bedingungen anderen zur Verfügung zu stellen. Was angemessene Bedingungen sind, kann auf solchen verdienstvollen Veranstaltungen wie jetzt in Berlin oder demnächst in Köln diskutiert werden.
Für eine Initiative wie die ZUM, ebenso wie für andere LehrerInnen-Plattformen, die seit Jahren und ohne UNESCO-Manifeste zum freiwilligen Austausch von Materialien beitragen und hierfür ehrenamtliches Engagement und eine entwickelte Infrastruktur zur Verfügung stellen, ergeben sich Fragen von unterschiedlicher Relevanz:
  • Können Übungsideen, Arbeitsaufträge, Protokolle und Link-Vorschläge, wie sie z.B. in Wikis und Blogs zu finden sind, den Status OER für sich in Anspruch nehmen? ...
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Fontane44 Letzter Kommentar von Fontane44 am 17.09.2013
Verzeih, dass ich auf deine grundsätzlichen Überlegungen nicht eingegangen bin, sondern Karl Kirsts enger gestellte Fragen aufgegriffen habe. Die von dir ...

Trotz allem einleuchtend: Ein (Er-)Klärungsversuch

Die „Handreichung des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg zum Einsatz von Sozialen Netzwerken an Schulen“ hat Staub aufgewirbelt und wird in manchen Berichten als generelles „Facebook-Verbot für Lehrer“ (z.B. Focus) formuliert. Das ist es nicht. 

Die Handreichung untersagt die „dienstliche Verarbeitung pesonenbezogener Daten“ auf Sozialen Netzwerken, die nicht europäischen Datenschutzbestimmungen unterliegen. Dies ist vollkommen einleuchtend.

In der praktischen Konsequenz betrifft dies „jegliche dienstliche Kommunikation auf oder mittels Sozialen Netzwerken sowohl zwischen Lehrkräften und Schülern als auch der Lehrkräfte untereinander […] Darunter fällt die Mailkommunikation innerhalb von ...

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Karl.Kirst Letzter Kommentar von Karl.Kirst am 21.10.2013
Jetzt verbietet auch Rheinland-Pfalz dienstliche Facebook-Kontakte zu Schülern: http://www.spiegel.de/schulspiegel/rheinland-pfalz-facebook-verbot-fuer ...

Die Diskussion ums Sitzenbleiben - das falsche Pferd

In meinem Deutschkurs lasen wir unter dem Aspekt "Analyse eines argumentieren Textes" den Leitartikel aus der ZEIT vom 21. Februar mit der Überschrift "Pädagogisch wertlos". Der Autor Thomas Kerstan argumentiert darin, wie der Titel andeutet, für die Abschaffung der Nichtversetzungspraxis (einfacher: des Sitzenbleibens) bei schlechten Schulleistungen. Wir fanden den Artikel gut, die Argumentation transparent und die Argumentationsweise anregend. Die unterrichtlichen Behandlung des Artikels, die angemessen ausführlich war, endete mit einer Abstimmung. Darin sprach sich die überwältigende Mehrheit für die Beibehaltung des Sitzenbleibens aus. Was für eine Überraschung!

Wie erklärt sich dies? 

An der mangelnden Qualität des Artikels kann es nicht gelegen haben.

Auch nicht - so wage ich zu behaupten - daran, dass es sich hier um Gymnasiasten in der Endphase ihrer ...

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Annette Schavans Titelkampf

Die Diskussion kreist im Augenblick um Fragen wie diese:

1. Kann eine Bildungsministerin mit aberkanntem Doktortitel Vorbild für den Wissenschaftsbetrieb und den akademischen Nachwuchs sein? Einfache Antwort: Nein!

2. Wiegen 30 Jahre gute Arbeit als Politikerin (oder so ähnlich) nicht ein paar Dummheiten von vor 30 Jahren auf? Gegenfrage: Was sind ein paar Dummheiten?

3. Hat man vor 33 Jahren wissenschaftlich nicht ganz anders gearbeitet als heute in Zeiten von Internet, digitalisierten Buchbeständen und Copy'n'Paste? Antwort: Ja, und zwar mit Karteikästen voller Zettel mit Zitaten und Quellen. Da konnte man schon auch mal den Überblick verlieren.

Über eines wird noch zu wenig gesprochen: Über Gleichbehandlung und Gerechtigkeit. 

Ein Doktortitel steht landläufig für Bildung, Fleiß und Intelligenz - ob das im Einzelnen zutrifft, spielt hier keine Rolle. Die Karriere von Frau Schavan basiert auf diesem Titel als Ausweis ihrer Qualifikation und ...

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ehemaliges Mitglied Letzter Kommentar von am 18.02.2013
Hallo zusammen, ich stimme meinem Vorredner voll und ganz zu. Mir stellt sich aber immer wieder die Frage, warum wird nicht schon beim korrigieren auf ...

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  • Letzter Beitrag: 31.05.2014

Letzte Kommentare

bernhard.heim bei "Ein halber ZUM-Tag auf der Didacta 2014 " am 07.04.2014:
Interessante apps.

TNolte bei "Ein halber ZUM-Tag auf der Didacta 2014 " am 03.04.2014:
Danke Klaus! Ich habe verstanden! :-)

Karl.Kirst bei "Trotz allem einleuchtend: Ein (Er-)Klärungsversuch" am 21.10.2013:
Jetzt verbietet auch Rheinland-Pfalz dienstliche Facebook-Kontakte zu Schülern: http://www.spiegel.de/schulspiegel/rheinland-pfalz-facebook-verbot-fuer ...

Fontane44 bei "Mein Beitrag zum Germanistentag 2013" am 30.09.2013:
Ich denke, für Studenten sind solche Veranstaltungen gut, wenn sie nicht zu teuer kommen. Ich habe einen Historikertag in Köln in guter Erinnerung. Man ...

Fontane44 bei "Noch mehr Gedanken zum Stellenwert von OER - nicht nur für die ZUM" am 17.09.2013:
Verzeih, dass ich auf deine grundsätzlichen Überlegungen nicht eingegangen bin, sondern Karl Kirsts enger gestellte Fragen aufgegriffen habe. Die von dir ...

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