Also, jetzt ist ja alles klar. Ich will mal meine Gedanken zu den Abi-Aufgaben so zusammentragen, wie sie mir bei der Lektüre der Aufgaben selbst (und dann der Erwartungshorizonte) gekommen sind - und bevor ich mit der Korrektur anfange.
Aufgabe I: Alfred Ill wächst über sich hinaus, Josef K. aber nicht.
Wie es die Spatzen von den Dächern pfiffen, eine lösbare Aufgabe. Die Textstelle aus der „alten Dame“ ist zentral und bestimmt schon irgendwann einmal analysiert/interpretiert worden. Z.B. im kollektiv von meinem Deutschkurs (http://www.hoegy.de/wiki2/index.php/Dürrenmatt11/Szenenanalyse). Die Dynamik der ausgewählten Szene entwickelt sich schön schrittweise, die Redeanteile sind eindeutig verteilt, die Heuchelei des Bürgermeisters und die Doppelzüngigkeit seiner Argumentation sind offensichtlich.
Als etwas ...
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Vor einiger Zeit stieß ich auf eine Liste von 10 Sätzen, die man vor 10 Jahren noch nicht gehört hat. Ich erinnere mich nicht mehr genau, aber es waren Sätze wie diese: „Sie hat ihm per SMS die Freundschaft aufgekündigt.“ Oder: „Meine Mailbox läuft über.“
Es ist anregend, sich solche Sätze einfallen zu lassen und ihren Zeitstempel zu erfassen.
- Wer 30 ist, kann sich immerhin noch an (s)ein Leben ohne Internet erinnern. Da hörte man zum Beispiel den Satz: „Schlag‘ doch im Lexikon nach“.
- Wer über 40 ist, hat vielleicht mal folgendes gesagt: „Die B-Seite auf dieser Single ist noch besser als die A-Seite.“
- Ist man älter als 50, erinnert man sich an Sätze wie: „Kann ich heute Abend zu euch zum Fernsehen kommen?“
- Ist man noch etwas älter, dann erinnert man sich vielleicht an einen solchen Satz: „Jetzt darfst du ...
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