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K. Dautels Weblog

Von Sätzen mit Zeitstempel und Ablaufdatum

Vor einiger Zeit stieß ich auf eine Liste von 10 Sätzen, die man vor 10 Jahren noch nicht gehört hat. Ich erinnere mich nicht mehr genau, aber es waren Sätze wie diese: „Sie hat ihm per SMS die Freundschaft aufgekündigt.“ Oder: „Meine Mailbox läuft über.“ 

Es ist anregend, sich solche Sätze einfallen zu lassen und ihren Zeitstempel zu erfassen.

  • Wer 30 ist, kann sich immerhin noch an (s)ein Leben ohne Internet erinnern. Da hörte man zum Beispiel den Satz: „Schlag‘ doch im Lexikon nach“. 
  • Wer über 40 ist, hat vielleicht mal folgendes gesagt: „Die B-Seite auf dieser Single ist noch besser als die A-Seite.“ 
  • Ist man älter als 50, erinnert man sich an Sätze wie: „Kann ich heute Abend zu euch zum Fernsehen kommen?“ 
  • Ist man noch etwas älter, dann erinnert man sich vielleicht an einen solchen Satz: „Jetzt darfst du ...
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TNolte Letzter Kommentar von TNolte am 12.04.2012
Wenn es denn in Gegenwart und Zukunft noch Sätze wären! - Die hektische Zeit bringt Akronyme wie "Roflcopter gtfo" hervor und sorgt für einen ...

Deutsch Abitur 2012 BaWü - das Ende der Spekulationen #2

Also, jetzt ist ja alles klar. Ich will mal meine Gedanken zu den Abi-Aufgaben so zusammentragen, wie sie mir bei der Lektüre der Aufgaben selbst (und dann der Erwartungshorizonte) gekommen sind -  und bevor ich mit der Korrektur anfange.

Aufgabe I: Alfred Ill wächst über sich hinaus, Josef K. aber nicht.

Wie es die Spatzen von den Dächern pfiffen, eine lösbare Aufgabe. Die Textstelle aus der „alten Dame“ ist zentral und bestimmt schon irgendwann einmal analysiert/interpretiert worden. Z.B. im kollektiv von meinem Deutschkurs (http://www.hoegy.de/wiki2/index.php/Dürrenmatt11/Szenenanalyse). Die Dynamik der ausgewählten Szene entwickelt sich schön schrittweise, die Redeanteile sind eindeutig verteilt, die Heuchelei des Bürgermeisters und die Doppelzüngigkeit seiner Argumentation sind offensichtlich. 

Als etwas ...

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Produktive Aufgabenstellungen im Zeichen des Internets

Ich plane gerade eine Unterrichtseinheit zu Juli Zehs Roman "Corpus Delicti". Dabei möchte ich u.a.

• Recherchen zur Person, medialen Präsens und Rezeption im Internet durchführen und

Präsentationen von relevanten literarischen Werken des Genres Utopie und Dystopie erarbeiten lassen.

Beides soll schließlich zu einem Wiki-Artikel-Netz oder Weblog führen, das Recherchen und Präsentationen sinnvoll miteinander vernetzt.

Jetzt stellt sich für die mich die Frage, die mir immer mehr auf den Nägeln brennt: Wie müssen die Aufgaben gestellt werden, damit sie nicht schon mit Copy'n'Paste aus der Wikipedia und anderen Internet-Quellen erledigt werden können.

Meine Überlegungen: Sie müssten drei Bedingungen erfüllen:

1. Sie sollen Recherchen im Internet beinhalten ➛  das ist elementarer Teil der Medienerziehung, des Weiteren gibt ...

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Fontane44 Letzter Kommentar von Fontane44 am 03.04.2012
Hab's mal gleich in deinen Artikel eingebaut: http://wiki.zum.de/Corpus_Delicti._Ein_Prozess#Corpus_delicti_im_Unterricht

Abitur Deutsch 2012 Baden-Württemberg - das Ende der Spekulationen

Ich „will mich an diesen Spekulationen“ nicht beteiligen, ist ein oft gehörter Politiker-Satz und er lässt mich immer ein bisschen zusammenzucken, denn wer dies sagt, ist schon ganz tief drin in diesen Spekulationen. 

Dieses Jahr könnte ein solcher Satz aber auch von mir stammen, was die Vorhersage der Abitur-Themen 2012 in Ba-Wü betrifft. Einfach, weil mir nichts mehr dazu einfällt. Wird Kleist mit Kafka oder Dürrenmatt mit Kleist verglichen? Muss Josef K. einen Brief schreiben oder Michael Kohlhaas? Erkennt/Bekennt Alfred Ill seine Schuld früher als Josef K, hat dieser überhaupt eine Schuld und wenn ja, welche, und hat er das auch verstanden …? Und so kann man den ganzen Schuld- und Recht- und Rachewirrwarr noch ein weiteres Mal durchforsten, um dann festzustellen: Die guten Ideen, die Schlüsselstellen, die einleuchtenden inneren Monologe sind schon gewesen, was jetzt noch kommen kann, ist der Rest: das Banale oder das Abgefahrene. 

Nach drei bis vier ...

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nasenbaer Letzter Kommentar von nasenbaer am 26.02.2012
Ja, ja, das Abitur! Wenn es nicht so zum Heulen wäre... Das wirklich Sinnige kann ich im Moment auch nur noch bei Dürrenmatt entdecken, und da es frisch und ...

Gedanken zum offenen Unterricht und WEB 2.0

Kurzfasssung und Handzettel für meinen Beitrag zur Eröffnung des ZUM-Treffens am 12. November 2011 in Mainz.  

Ausgangspunkt: Nicht Geräte und nicht Plattformen, sondern ...

  1. ... welche Persönlichkeiten und Persönlichkeitsmerkmale, welche Tugenden und welche Haltungen halten wir für wünschenswert?
  2. ... welchen Beitrag können wir Blogger, ZUM-ler, Twitterer, Googler und Sozialnetzwerker dazu leisten?
  3. ... in welchem Umfang helfen - oder stören - uns neue Technologien, Internetangebote und Geräte dabei?

Das Motto: Friedrich Hölderlin:  

Komm! ins Offene, Freund! zwar glänzt ein Weniges heute Nur herunter […] und fast will Mir es scheinen, es sei, als in der bleiernen Zeit. Dennoch gelinget der Wunsch, Rechtglaubige zweifeln an Einer ...
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Occupy whatever

Vielleicht gehe ich doch noch auf die Straße und demonstriere gegen die Banken. Obwohl:

Es geht mir gut, ich bin auch nicht mehr jung, ich muss mir um meine materielle Zukunft nicht viel Sorgen machen - eher um meine leibliche. 

Außerdem: Die Bewegung hat keine Vision, nicht so wie damals vor 40 Jahren (ich sage nur: China, Cuba, Vietnam), keine Führung und kein Organisationsstruktur - es sei denn, man versteht die sozialen Netzwerke als Quasi-Organisationsersatz.

Und schließlich: Wer weiß, wer mit dieser Bewegung alles sein Süppchen kochen wird. Die Sozialdemokraten, die Grünen, die Piraten und auch unser Finanzminister - sie alle arbeiten an Vereinnahmungsstrategien, wenn auch nicht alle gleichermaßen unsympathisch!

Trotzdem, vielleicht gehe ich doch noch auf die Straße und demonstriere. Denn: 

Die Banken, um die es hier geht (nicht die Kreissparkasse), sind augenfälliger ...

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Fontane44 Letzter Kommentar von Fontane44 am 28.10.2011
@TNolte: Die OWS-Bewegung scheint mir viel zu diffus, als dass sie durch Streit zusammenbrechen könnte. Ideologische Gräben können jedenfalls bestimmt nicht ...

Mit dem iPad auf dem Weg zum papiersparenden Klassenzimmer

Die ZEIT veröffentlichte diese Woche eine Art Interview mit André Spang, in welchem es um das Unterrichten mit dem iPad an der Kaiserin-Augusta-Schule in Köln geht. Im Wiki der Kaiserin-Augusta-Schule (http://wikis.zum.de/kas/index.php) und im iPad-Blog (http://ipadkas.wordpress.com/) lässt sich über die Arbeit mit 30 iPads mehr erfahren.

Der Artikel ist betitelt: „,Hefte raus‘ war gestern.“ (S.74) Das ist etwas plakativ und wahrscheinlich eher eine Idee der Redaktion als von Andre Spang, was aber im Raum steht, ist die Vision eines papierlosen Unterrichts. Das finde ich erst einmal sehr anregend. 

  • Als Vater ist mir aus Erfahrung bekannt, welche Schwierigkeiten Jugendliche, inbesondere männliche, mit der Verarbeitung von Kopien, mit dem Führen von Heften und mit dem Mitbringen von Büchern haben können.
  • Als Lehrer sehe ich ...
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Fontane44 Letzter Kommentar von Fontane44 am 08.09.2011
Und dann noch die Erfahrung mit dem angeblich papiersparenden Computer. Was inzwischen alles an E-Mails ausgedruckt worden ist...

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  • Letzter Beitrag: 12.04.2012

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TNolte bei "Von Sätzen mit Zeitstempel und Ablaufdatum" am 12.04.2012:
Wenn es denn in Gegenwart und Zukunft noch Sätze wären! - Die hektische Zeit bringt Akronyme wie "Roflcopter gtfo" hervor und sorgt für einen ...

Fontane44 bei "Produktive Aufgabenstellungen im Zeichen des Internets" am 03.04.2012:
Hab's mal gleich in deinen Artikel eingebaut: http://wiki.zum.de/Corpus_Delicti._Ein_Prozess#Corpus_delicti_im_Unterricht

Fontane44 bei "Produktive Aufgabenstellungen im Zeichen des Internets" am 03.04.2012:
In einer älteren Version des Wikipediaartikels habe ich einen Vergleich von "Corpus Delicti" mit Fontanes "Stechlin" gefunden, den ich ...

Fontane44 bei "Produktive Aufgabenstellungen im Zeichen des Internets" am 02.04.2012:
Dank Karl Kirsts Hinweis stoße ich - wenn auch leider verspätet -auf deinen beachtlichen Beitrag. Zu deinen allgemeinen Überlegungen weiß ich nichts ...

nasenbaer bei "Abitur Deutsch 2012 Baden-Württemberg - das Ende der Spekulationen" am 26.02.2012:
Ja, ja, das Abitur! Wenn es nicht so zum Heulen wäre... Das wirklich Sinnige kann ich im Moment auch nur noch bei Dürrenmatt entdecken, und da es frisch und ...

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