da hat's mich erstmal echt umgehauen: Kostenfrei bis zu 2500 Nutzer und dazu gibt's 2,5 GigaByte Plattenplatz, 50 GB traffic und noch ein bischen mehr!
Und wo: http://www.keytoschool.com/ aus Indien!
Ein paar Fragen bleiben: Die Truppe setzt auf Spenden und wie überweise ich eine Spende nach Indien und kann das wo möglich auch noch von der Steuer absetzen?
Und: Datenschutz, das gern übersehene Thema. Andererseits: Was sollen die Inder mit meinen Daten sinnvoll tun können und: Ich bin dann Herr im eigenen Hause und meine Vorgesetzten hätten garantiert keinen Zugriff auf die Daten und könnten mich so auch nicht kontrollieren. So ich denn diese Befürchtung habe.
Wenn ich die Befürchtung nicht habe, kann ich schließlich auch anderweitig einen Moodle-Zugang bekommen. Da gibt es schließlich die Moodle-Schule oder die Initiativen in Bayern, BaWü, RLP und anderswo.
Wie nutzt ihr eigentlich Moodle oder geht's irgendwie, salopp gesagt, am Arsch vorbei?

TNolte 09.05.2010 15:03
Die Globalisierung mag manches möglich machen. Das Lernmanagementsystem Moodle selbst wird ja mit all seinen Sprachversionen in etwa 200 Ländern eingesetzt. Ich plädiere aber dennoch für eine möglichst standortnahe Administration, weil dadurch vieles (u.a. auch Schulungen) erleichtert wird.
Die Schulen in den Kreisen Kleve und Wesel sowie der Stadt Krefeld haben Moodle-Instanzen beim Kommunalen Rechenzentrum Niederrhein (KRZN). Das läuft - bis auf ein paar DDoS-Attacken [1] von außen im letzten Monat - sehr stabil.
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/DDoS
Wir nutzen an unserer Schule Moodle unterschiedlich intensiv, je nach Fortschritt der Lehrer. Wähernd der Abiturvorbereitungen wird Moodle gerne als Materialserver zum Wiederholen genutzt. Durch den geschlossenen Benutzerkreis (man kann auch die Kurse mit Kennungen versehen) kann man Copyright-Probleme vermeiden.