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Presseerklärung zum Tag des digitalen Lernens am 7. 3. 2013

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Presseerklärung zum Tag des digitalen Lernens am 7. 3. 2013

Logo: Tag des digitalen Lernens„Wir müssen die digitale Wende an den Schulen so gestalten, dass eine neue Kultur des Lernens entsteht!“ - Das fordern die Organisationen des Tags des digitalen Lernens 2013, die Digitale Schule Bayern e. V., die Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e. V., moodleSchule e. V. und die Vertreter der religionspädagogische Plattform rpi-virtuell.net. 

Technik an den Schulen braucht zuerst digitale Konzepte und die Vision einer Schule des 21. Jahrhunderts. Dabei stehen von oben aufgesetzte Lösungen vor der großen Gefahr, an der Realität der Schulen vorbeizugehen“, so Achim Lebert, Schulleiter am Gymnasium Ottobrunn und Initiator des Tags des digitalen Lernens. So fordert er zusammen mit weiteren Organisationen, die das IT-gestützte Lernen an den Schulen vorantreiben, dazu auf, insbesondere auf die didaktische Lösungsfähigkeit der Schulen vor Ort zu setzen.

Für einen solchen Graswurzelansatz stehen die Initiativen, die sich zum Tag des digitalen Lernens zusammengeschlossen haben. Diese unterstützen teilweise schon seit Jahrzehnten das digitale Lernen an den Schulen in Deutschland. „Die Entwicklung des digitalen Lernens braucht von Lehrern entwickelte innovative Lernmateralien und Unterrichtsideen, die online jederzeit verfügbar sind und ohne Sorge, wegen Urheberrechtsverletzung belangt zu werden, eingesetzt werden können“, so Karl Kirst, der 1. Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins ZUM Internet e. V. (ZUM.de). Dazu haben die gemeinnützigen Initiativen zigtausende Materialien entwickelt, die jederzeit online abrufbar seit Jahren den Unterrichtsalltag an vielen Schulen maßgeblich bestimmen. „Während die Verlage die digitale Wende völlig verschlafen haben, waren es die gemeinnützigen Initiativen, die dem digitalen Lernen in Deutschland den Weg bereitet haben", ergänzt Eckehart Weiß, 1. Vorsitzende der Lehrerplattform Digitale Schule Bayern e.V.  „Die Open-Source-Lernplattform Moodle hat ihren Siegeszug in Deutschland vor allem deswegen antreten können, weil sich diese als Bewegung von unten ausgebreitet hat“, erläutert Dieter Pannen, 1. Vorsitzende von moodleSchule e. V.

 Jörg Lohrer aus dem Leitungsteam der religionspädagogischen Internetplattform rpi-virtuell fügt hinzu: „Freie digitale Bildungsmedien unter offener Lizenzierung revolutionieren das Lernen und machen die Schülerinnen und Schüler zu Lehrenden.“  Mehr als 60.000 deutschsprachige Benutzer organisieren sich mittlerweile auf dieser offenen Plattform über die Konfessionen hinweg.

Wie kompetent Schulen die digitale Wende gestalten, wenn sie dazu die Möglichkeiten erhalten, das zeigen am Tag des digitalen Lernens zahlreiche innovative Schulen aus ganz Deutschland. 14 Schulen hatten vor einem Jahr über die gemeinnützige Initiative ZUM.de  einen kostenlosen Klassensatz Notebooks erhalten. Die ersten hierzu von den Schulen nach einem Jahr erstellten Berichte zeigen, welche Chancen ein solcher Ansatz von unten hat, die digitale Wende an den Schulen nachhaltig zu gestalten. Schulen nutzen die Chancen des digitalen Lernens und lernen zugleich, mit den auftretenden Schwierigkeiten kompetent umzugehen. „Digitales Lernen an den Schulen ist kein Marketinginstrument, es bedeutet nicht die alte Schule digital abzubilden“, warnt Achim Lebert. Die Berichte der Schulen geben ein realitätsnahes Bild, welche Aufgaben Schulen zu bewältigen haben, um die digitale Wende Wirklichkeit werden lassen.

Am Tag des digitalen Lernens gibt es an zahlreichen Schulen Veranstaltungen zum Thema digitales Lernen. Wie selbstverständlich das digitale Lernen von daheim sein kann, zeigt z. B. die Virtuelle Berufsoberschule Bayern, die ihr virtuelles Kursprogramm am Tag des digitalen Lernens für Außenstehende öffnet (www.vibos.de). Zugleich bietet das Landesinstitut für Pädagogik und neue Medien Saarland eine Onlinefortbildung im Fach Englisch an. Die CSU in Bayern führt eine Veranstaltung zum Tag des digitalen Lernens durch. In Schleswig-Holstein gibt es eine Veranstaltung des Bildungsausschusses des Landtags zum Thema „Wie sich unsere Schulen verändern werden“.

Der jährlich ausgerufene Tag des digitalen Lernens wird 2013 zum sechsten Mal ausgerufen. AmTag des digitalen Lernens beteiligen sich in diesem Jahr wieder Schulen und Bildungseinrichtungen aus dem deutschsprachigen Raum. Der Tag soll dazu beitragen, dass in Deutschland eine zeitgemäße Schule entsteht. „Deutschland darf nicht länger PISA-Letzter beim Einsatz des Computers im Unterricht sein“, meinen die Initiatoren des Tags des digitalen Lernens.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der Seite www.tag-des-digitalen-lernens.de.

 

Kontakt und verantwortlich:

Achim Lebert

Gymnasium Ottobrunn

Karl-Stieler-Straße 1

85521 Ottobrunn

Tel. 089/60 66 65-0

 

Eckehart Weiß und Alexandra Weber

Vorsitzende von Digitale Schule Bayern e. V.

Gründung 2005

Web: www.digitale-schule-bayern.de

 

Karl-Otto Kirst

Vorsitzender von ZUM.de

Web: www.zum.de

 

Dieter Pannen

Vorsitzender moodleSchule e. V.

Email: pannen@moodleschule.de

Web: www.moodleschule.de

 

Joachim Happel und Jörg Lohrer

Leitungsteam rpi-virtuell

Web: http://www.rpi-virtuell.net

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