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Anhörung im NRW-Landtag zu "Freie Lernmaterialien fördern!" am 13.03.2013

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Anhörung im NRW-Landtag zu "Freie Lernmaterialien fördern!" am 13.03.2013

Auf Antrag der Piraten-Fraktion wird es am 13. März 2013 im NRW-Landtag im Ausschuss für Schule und Weiterbildung eine öffentliche Anhörung zum Thema "Freie Lernmaterialien fördern!" geben. Neben allgemeinen Informationen hierzu finden sich auf der Website des Landtags NRW auch schon einige schriftliche Stellungnahmen von verschiedenen Personen und Institutionen.

Wolfgang Vaupel und Lothar Palm von der Medienberatung NRW nehmen (in Abstimmung mit den kommunalen Spitzenverbänden NRW) ausführlich schriftlich Stellung zu dieser Anhörung. - Drei Zitate scheinen mir daraus besonders bemerkenswert:


"„Freie“ Lernmittel, die im Lernprozess hilfreich und in der Nutzung kostenfrei sind, können die Lernchancen der Schülerinnen und Schüler verbessern."
"Lehrkräfte haben ein Hochschulstudium absolviert und können die Verantwortung für den Einsatz ausgewählter Lernmittel übernehmen."
"Analoge und digitale Formen von Lernmitteln werden immer dann genutzt, wenn sie sich vor Ort als praktisch und wirksam zeigen. Das entscheiden die Lehrkräfte und wenn möglich auch die Lernenden."

Auch Felix Schaumburg nimmt pointiert aus schulischer Sicht Stellung.

Erwartungsgemäß vertritt der Verband Bildungsmedien e. V. eine in vielen Punkten gegenüber OER-Materialien eher skeptische Position, die in wesentlichen Punkten in diesen zwei Absätzen (S. 4 f) deutlich wird:

  1. Die oben genannten Ziele können unseres Erachtens systematisch nur durch eine Zertifizierung (Genehmigungsverfahren, Empfehlungslisten, durch die Anwendung neuer Ana- lyse- und Kriterienraster z. B.) und auf individueller Ebene durch eine entsprechende Leh- reraus- und -weiterbildung erreicht werden.

    Zudem: Qualitätssicherung und Richtlinienkompatibilität bei OER-Bildungsgängen können nur im Zusammenwirken eines nachhaltig ausgelegten Organisationssystems, durch fach- lich - differenzierte - Expertise, einer darauf abstellenden ebenso nachhaltigen Finanzie- rung und einer fachwissenschaftlichen und - didaktischen Zertifizierung (Genehmigungsverfahren) erreicht werden. Als ausgesprochen diffizil erweist sich in diesem Zusammen- hang allerdings die bereits erwähnte „Versionenproblematik“ (s. Antwort zu 3).

[kk]

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