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Wikipedia-Schulprojekt

TNoltes pädagogischer Irrgarten

Wikipedia-Schulprojekt

"Wikipedia – wohl kaum ein Stichwort polarisiert im Zusammenhang mit schulischen Inhalten und dem Internet mehr als die freie Online-Enzyklopädie. Das Projekt wirft viele Fragen auf und der Aufklärungs- wie Beratungsbedarf zum Thema ist bei Lehrern wie Schülern hoch. Medienkompetenz, Quellenkritik und Social Media sind wichtige Stichworte in diesem Zusammenhang. Aber wie ist es eigentlich um die Qualität des Projektes bestellt? Welche Regeln liegen der Wikipedia zugrunde, welche Ansprüche stellen die Mitarbeiter des Projektes an ihre Arbeit? Wie weit kann man den Artikeln vertrauen? Wie können Schüler mit der Wikipedia lernen und arbeiten? Vor allem aber: wie funktioniert Wikipedia eigentlich?"

Deshalb gibt es schon seit einiger Zeit das Wikipedia-Schulprojekt. In den letzten Wochen wurden Referenten geschult, die in diesem Schuljahr von Schulen gebucht werden können.

Dazu gibt es das Informationsblatt "Wikipedia macht Schule" im PDF-Format, das auch in Schulen ausgehängt werden kann:
http://www.wikimedia.de/fileadmin/wiki/images/Downloads/Wikipedia-Schulprojekt-Informationen.pdf

"Für alle Rückmeldungen, Einladungen und Wünsche stehen die Projektleiter Denis Barthel und Nicole Ebber unter schule@wikimedia.de zur Verfügung. "

Quelle: Wikimedia-Blog, Eintrag Nicole, Mo 18.10.2010 15:12

 

tagsStichwörter: Wikipedia, Schulprojekt

KommentareKommentare

  • Karl.Kirst
    Karl.Kirst 31.10.2010 11:26

    Auf einen Beitrag von NicoleEbber hier in der ZUM-Unity habe ich (angeregt durch die erneute Erwähnung des Wikipedia-Schulprojekt hier) geantwortet unter: http://unity.zum.de/networks/forum/thread.46214:1

     
  • kdautel
    kdautel 31.10.2010 14:28

    "Wikipedia – wohl kaum ein Stichwort polarisiert im Zusammenhang mit schulischen Inhalten und dem Internet mehr als die freie Online-Enzyklopädie." Ich halte diese Aussage für maßlos übertrieben, wenn nicht gar für ein bisschen Wichtigtuerei (sorry!). Es mag den einen oder anderen Kollegen geben (Kolleginnen natürlich auch), die es den Schülern verübeln, wenn sie sich der Wikipedia bedienen, aber die Zeiten, wo man Schüler dabei erwischen wollte, wie sie aus der Wikipedia abschreiben, haben sich überholt. Man weiß: Es ist müßig und Zeitverschwendung, Schüler in die Bibliothek oder in die Bücherkiste schicken zu wollen, damit sie dort aus einem Lexikon abschreiben. Zuhause gibt haben sie sowieso kaum noch einen aktuellen Brockhaus oder Meyer oder so herumstehen. Bevor ein Schüler sinnlos herumgoogelt, die erstbeste Fundstelle übernimmt und dann auf die Frage nach dem "Woher?" sagt: "Das habe ich von Google!" - ist es viel besser, gleich den Weg in die Wikipedia gehen zu lassen. Entscheidend ist das, was danach geschieht: Ist der Wikipedia-Artikel Ausgangspunkt oder Endpunkt der Recherche? An dieser Frage muss der Lernprozess ansetzen: Wie geht es nach dem Wikipedia-Artikel weiter ? Wie verarbeite ich die Informationen weiter? Wie mache ich mir das Gefundene zu eigen? Was mache ich, wenn meine Recherchen tiefer gehen, als der Wikipedia-Artikel? Das scheint mir für den schulischen Umgang mit der Wikipedia am wichtigsten zu sein. Wichtiger als die Frage: Wie funktioniert Wikipedia eigentlich?

     
  • TNolte
    TNolte 31.10.2010 15:10

    @kdautel: Wir sind uns einig im Gebrauch der neuen Medien. Aber nach meinen Beobachtungen sind es keineswegs einzelne KollegInnen, die massive Kritik an Wikipedia (die anderen Projekte unter dem Dach von Wikimedia kennen sie erst gar nicht) und deren Gebrauch üben. --- Mir geht es bei "Social Media" auch um das aktive Mittun. Schüler können vermutlich weniger Wissen beisteuern als Lehrer, wenn Fehler bzw. Unzulänglichkeiten in Artikeln erkannt werden. Wie gewinnt man meckernde KollegInnen (oft ausgewiesene Fachleute auf ihren Gebieten) für die konstruktive Mitarbeit an beanstandeten Artikeln? Das Verstehen der WP-Strukturen und Abläufe hilft auch bei der Zusammenarbeit in anderen Wiki-Projekten. Insofern verspreche ich mir von dem Impuls von außen einen weiterreichenden, aktivierenden Prozess.

     
  • NicoleEbber
    NicoleEbber 05.11.2010 01:54

    Hallo TNote, danke für das positive Feedback. Nach den Erfahrungen der Referenten und eigenen Gesprächen zu urteilen, sind sehr viele Lehrer eben nicht so firm im Umgang mit Social Media, und dass Lehrer die Wikipedia regelrecht "fürchten" ist auch nicht unbedingt ein Märchen aus dem letzten Jahrtausend. Es geht uns nicht um eine Werbeveranstaltung für die Wikipedia, sondern generell um den kritischen und richtigen Umgang mit den Wikimedia-Projekten. Wie man die Kollegen zur Mitarbeit motivieren kann, steht nochmal auf einem anderen Blatt. Wenn du dazu ein paar Ideen hast, freuen wir uns über Anregungen. Auf die Recherche in und mit Wikipedia-Artikel gehen wir in unserem Programm selbstverständlich auch ein, ebenso auf die Einschätzung von Quellen und Weblinks zum jeweiligen Artikel. Das Projekt wird wie gesagt nach und nach erweitert, in den Standard-Einheiten aber schon auf die Feinheiten der Lizenzen einzugehen (Wie mache ich mir das Gefundene zu eigen etc), geht aber für eine 3-4 Stunden Schulung mit praktischen Übungen in einer Mittelstufenklasse noch etwas weit. Danke euch für das Feedback, wir sind gespannt auf weiteren Austausch.

     
  • Fontane44
    Fontane44 23.11.2010 08:50

    Ich glaube, besonders Wikisource ist in Lehrerkreisen noch zu unbekannt. Ich habe mich jedenfalls sehr gefreut, als ich bei meiner Beschäftigung mit der Josefsgeschichte http://wiki.zum.de/J%C3%BCdische_Sagen dort jüdische Sagen in einigem Umfang fand. Wikibooks (http://de.wikibooks.org/wiki/Hauptseite) dümpelt zwar in manchen Bereichen noch so vor sich dahin, wäre aber ein geeignetes Instrument für Verfassen und Verbreitung eigener Lehrbücher.

     

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Irrungen (Dickicht) und Wirrungen (Gestrüpp) in der pädagogischen Alltagsarbeit. Impulsbruchstücke (Steine & Platten), Ideengeber (Wege), qualitatives Wachstum (Beete) und Grenzen pädagogischen Handelns (Zäune).

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