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Precht: Anna, die Schule und der liebe Gott: Der Verrat des Bildungssystems an unseren Kindern

TNoltes pädagogischer Irrgarten

Precht: Anna, die Schule und der liebe Gott: Der Verrat des Bildungssystems an unseren Kindern

In diesen Tagen kommt ein aufschlussreiches Buch auf den Markt. Beim "Zeitgeistphilosophen" Richard David Precht scheiden sich oft die Geister. Wer aber via "Blick ins Buch" nach relevanten Stichwörtern sucht, spürt, dass viel Lebens- und Schulerfahrung, sowie das Aufgreifen anderer Bildungskritiker in den Buchdeckeln steckt. Precht ist zudem Vater von vier Kindern.

Precht trat gestern in der diesmal gut besetzten Talkshow "3 nach 9" auf und stellte dort seine Ideen zur Schule der Zukunft vor (http://www.radiobremen.de/fernsehen/3_nach_9/sendungen/april110.html (ca. 20 min)).

Richard David Precht: Anna, die Schule und der liebe Gott: Der Verrat des Bildungssystems an unseren Kindern, München 2013, ISBN 978-3-442-31261-0, Buch: 19,99 EUR; Kindle-Edition: 15,99 EUR

Blick ins Buch: http://www.amazon.de/Anna-Schule-liebe-Gott-Bildungssystems/dp/3442312612/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1366451984&sr=1-1&keywords=precht#_

KommentareKommentare

  • kdautel
    kdautel 21.04.2013 16:24

    Lieber Thomas, Ich bin in Sachen Precht, seit er sich so lauthalsig mit seinem Thema "Skandal" Schule beschäftigt, nicht mehr neutral. Und ich gestehe, dass ich am Freitagabend weitergezappt habe, als Precht sich auszubreiten begann. Ich habe seine erste Philosophie-Sendung zum Thema Schule noch mit (abnehmendem) Interesse verfolgt, dann habe ich die ZEIT vom 11. April dienstpflichtgemäß von Anfang bis Ende gelesen (Rubrik "Wissen") inklusive das Interview (Seite 33) und ich stelle fest, --- 1. Es ist alles nicht neu! Die aktuellen Konzepte für die Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg entsprechen den Punkten 2 bis 10 der ZEIT-Katalogs ziemlich genau, inklusive: Ganztagsschule und Lernteams einführen, Noten und Klassen abschaffen usw. Andere Bundesländer experimentieren hier ebenfalls schon länger. --- 2. Es ist alles zu laut und schrill und anklagend und plakativ und enorm selbstvermarkterisch. --- 3. Ich fürchte: Es wird am Ende mal wieder nur das Lehrerbild in der Öffentlichkeit darunter leiden. Denn die Talkshow-Öffentlichkeit macht da keine feinen Unterscheidungen mehr zwischen dem schlechten System und den tapferen Lehrerinnen und Lehrern, am Ende wird es wieder heißen, die Lehrer sind schlecht und veraltet und knechten die im Herzensgrunde intrinsich motivierten Schüler mit Noten ... --- Es ist nicht einmal so, dass wir einen Philosophen Precht und seine Talkshow-Dauerpräsenz bräuchten, um die Diskussion über Schule in Gang zu bringen. Diese ist schon lange im Gang, in fast jedem Bundesland, in jedem Ausbildungsseminar, in den Elternvertretungen und nicht zuletzt in den Lehrerkollegien. Und dort laufen sie anders, ohne solche Schrei-Wörter wie Revolution oder Skandal oder Supelative wie "die schlechtesten der Welt" (ZEIT vom 11.4. Seite 33). Letztere Formulierung würden meine Schüler übrigens sofort als Hyperbel durchschauen, als bewusste Übertreibung zum Zwecke größerer Aufmerksamkeitserzeugung. Ich glaube in Prechts Herkunftsgegend würde man auch von "Gedöns" sprechen. --- Ich habe Prechts zurückliegende Bücher meinen Schüler immer wieder empfohlen. Das werde ich dieses Mal und wahrscheinlich auch zukünftig nicht mehr tun.

     
  • f.j.neffe
    f.j.neffe 19.05.2013 23:43

    Wenn man mit Lehrplanvollzugsanstalten so lange in immer abstrakterer Künstlichkeit gegen die Wirklichkeit anpädagogisiert, muss man doch wohl damit rechnen, dass nicht in alle Ewigkeit alle nur begeiustert darauf warten, sich in die immer noch perfekter vorbereiteten SCHABLONEN einfügen zu dürfen. Precht ist doch das Mindeste, was man als Reaktion erwarten kann. Als Ich-kann-Schule-Lehrer begrüße ich es, wenn uns jemand herausfordert, über die gewohnten Schablonen hinauszudenken. LERNEN ist gefragt - diesmal für uns alle. Guten Erfolg! Franz Josef Neffe

     

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Über dieses Blog

Irrungen (Dickicht) und Wirrungen (Gestrüpp) in der pädagogischen Alltagsarbeit. Impulsbruchstücke (Steine & Platten), Ideengeber (Wege), qualitatives Wachstum (Beete) und Grenzen pädagogischen Handelns (Zäune).

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